Die Gesellschafterin

Die Gesellschafterin

von Dave Potter

Ausschließlich für die Webseite “Tales of the Veils” bestimmt

Read the original English version: The Companion

Notiz des Autors:
Diese Geschichte spielt in der selben Welt in der auch die Geschichte “Rebecca”, die ich zuvor bereits veröffentlicht habe, spielt. Kurz gesagt, es handelt sich um ein alternatives Groß Britannien in dem das Tragen von Schleiern verbindlich ist. Wie es zu dazu kam habe ich bisher noch nicht geschildert, aber es war nicht immer so. In etwa vor 30 Jahren wurde das Tragen der Schleier per Gesetz für Frauen und Mädchen vorgeschrieben. Die geschilderte Gesellschaft ist christlich geprägt aber die Kleidungsvorschriften für Frauen können als “muslimisch” gesehen werden.
Dave

Kapitel 1

„Nun Frau Etherington, es freut mich sehr ihnen sagen zu können das sie für die Stellung in Frage gekommen.“

Emily lächelte glücklich hinter ihrem dicken Halb-Niquab. Ihre Freude leuchtete ihr wohl aus ihren Augen denn ihr neuer Arbeitgeber, der ehrenwerte Simon Baxfield, Parlamentsabgeordneter, sagte, „Es freut mich sehr das sie so erfreut sind und ich bin sicher meine Frau wird sich ebenfalls sehr freuen wenn sie erfährt das sie eine neue Freundin bekommt. Wie auch immer, sie werden mit ihrer Arbeit heute in 2 Wochen am Montag pünktlich um 9 Uhr abends beginnen. Zuvor benötigen sie eine neue Garderobe die ihrer Stellung entspricht. Bitte gehen sie zu Craddocks, sie finden das Geschäft im Westviertel von York. Falls sie in der Woche arbeiten schlage ich vor das sie am Samstag dorthin gehen. Möchten sie das ich sie avisiere?“

„Ja Herr“ antwortete Emily und senkte demütig den Kopf.

Auf dem Weg nach Hause mit dem Bus konnte sie ihr Glück immer noch nicht fassen. Seit drei Jahren saß sie ohne Aussicht auf Vorankommen als Verkäuferin in einem Fotogeschäft fest. Niemand interessierte sich für ihre Qualifikationen, sie konnte machen was sie wollte es fand sich keine bessere Arbeit, die meisten Arbeitgeber stellten nur Männer ein. Sie lebte mit 22 Jahren immer noch zu Hause, hatte kaum Geld und keine guten Aussichten für die Zukunft. Dann sah sie die Anzeige im Knaresborough Anzeiger:

GESELLSCHAFTERIN FÜR EINE DAME GESUCHT
Der ehrenwerte Simon Baxfield, Parlamentsabgeordneter, wünscht die Position einer Gesellschafterin für seine neue Frau, Frau Baxfield, zu vergeben. Die Bewerberin sollte ehrlich, intelligent und bereit sein gemeinsam mit Frau Baxfield in Brochsworth Hall zu leben. Eine großzügige Entlohnung, Kleidung sowie freie Kost und Logis werden geboten. Unverheiratete Frauen zwischen 20 und 30 mit Abitur oder einem höheren Abschluss werden gebeten sich zu bewerben.

Leben in einem stattlichen Anwesen als Gesellschafterin einer Dame? Zwar hatte sie keine Erfahrung auf diesem Gebiet aber sie erfüllte die genannten Anforderungen, also beschloss sie diese Chance zu nutzen. Sie erwartete nicht das sie die Stellung bekommen würde! Aber die ausgeschriebene Entlohnung von 42.000 Pound per anno klang sehr verlockend. Da nichts für Essen, Kleidung und Wohnung davon abzuziehen war könnte sie alles sparen! Sie würde alles dafür tun um diese Stellung zu bekommen, sie wollte die Gesellschafterin werden. Außerdem würde sie gerne sehen was für eine Frau einen Parlamentarier heiratet.

Kapitel 2

Die Schneiderei H.Craddock & Sohn hatte einen erstklassigen Ruf. Emily fühlte sich etwas fehl am Platz in ihrem M&S Khimar mit halb bedeckendem Niquab. Die Burkas, Abayas und andere Ausstellungsstücke im Fenster waren hervorragend gearbeitet und von edlem Stoff. Sie sollte also Kleidung für eine Dame tragen! Sie holte tief Luft und ging hinein.

„Kann ich ihnen helfen, gnädige Frau?“

„Ja, ich glaube ich habe einen Termin …Ich bin Frau. Baxfields neue Gesellschafterin; der ehrenwerte Herr Baxfield hat…..“

„Oh ja, ich bin informiert. Bitte hier entlang Frau ….Etherington wenn ich mich recht erinnere..? Ich bin Edward Craddock, der Geschäftsführer, mein Vater Henry Craddock hat dies Geschäft vor mehr als 60 Jahren eröffnet. Bitte kommen sie hier entlang.“

Der Geschäftsführer führte sie in ein Hinterzimmer. Dort wurden sie von einer Angestellten erwartet die einen Khimar schwarzen Khimar von erstklassiger Qualität trug. Zum Khimar trug sie einen Niquab mit Nasenband.

„Frau Staples, dies ist Frau Etherington. Bitte nehmen sie ihre Maße und erklären sie ihr die Situation. Rufen sie mich bitte wenn sie fertig sind.“

„Gewiss Herr Craddock“ antwortete Frau Staples knicksend.

Gleich nachdem der Mann den Raum verlassen und die Tür hinter sich abgeschlossen hatte, begann Emily sich zu entkleiden. Sie zog ihre Handschuhe, den Khimar und den Rock aus. Sobald sie in ihrer Unterwäsche vor Frau Staples stand nahm diese ihr Maßband und begann jeden Zentimeter gründlich zu vermessen. Während sie Maß nahm erklärte sie Emily etwas über die Kleidung die sie bald tragen würde.

„Wir werden acht Outfits für sie anfertigen gnädige Frau, einen für jeden Wochentag und zusätzlich einen zum aus dem Haus gehen. Ist die Kleidung in der sie kamen das was sie normalerweise tragen?“

„Ja eigentlich schon, warum?“

„Nun ja, dies hier wird um einiges strenger sein. Herr Baxfield ist ein konservativer Abgeordneter, sein Vater stimmte seinerzeit für die Einführung der Schleiergesetze, natürlich ist seine Frau sehr tugendhaft.“

„Das habe ich erwartet; ich habe nichts gegen Burkas und so, es ist nur das ich sie manchmal als etwas irritierend empfinde.“

„Ich verstehe sie gut. Frau Baxfield trägt immer eine Burka, auch sie werden dies tun. Die die wir für sie angedacht haben sind wunderschön, natürlich nicht so prächtig wie die von ihr. Es würde der Dienerin ja auch schlecht anstehen die Herrin zu übertrumpfen, stimmt’s?“

„Das wäre natürlich falsch. Aber bitte sagen sie mir: kennen sie Frau Baxfield?“

„Oh ja, sie kauft ihre Outfits hier bei uns seit sie mit Herrn Baxfield verlobt war. Damals war sie noch Frau Cooper, wir waren alle sehr überrascht als wir von der Verbindung der beiden erfuhren.“

„Warum dies?“

„Weil sie so jung ist und er…nunja….wir dachten schon das er schwul sei da er so lange alleine blieb. Aber ganz überraschend heiratete er sie. Sie trafen sich bei einem Golf Turnier, ihr Vater hatte es organisiert. Er ist ein Geschäftsmann. Es war Liebe auf den ersten Blick sagt sie.“

„Was ist sie für eine Frau?“

„Nun ja, ich kenne sie nicht sehr gut aber sie ist eine liebenswerte Person. Wie auch immer, gleich nach der Hochzeit begann sie ihre Stimme zu dämpfen und sich tief zu verschleiern. Daher können wir nicht mehr miteinander schwatzen wie wir es vor der Heirat taten. Sie ist ein süßes Mädchen mit kornblumenblauen Augen und strohblondem Haar- allerdings werden weder sie noch sonst jemand mit Ausnahm von Herrn Baxfield dies sehen können.“

„Das ist ja auch gut und richtig so. Aber darf ich fragen ob sie ihre Stimme immer dämpft?“

„Ja, immer.“

„Aber wie soll ich dann mit ihr reden als ihre Gesellschafterin?“

„Keine Ahnung. Vielleicht wird sie dies nicht tun wenn sie alleine mit ihnen ist, vielleicht aber auch durch Zettel oder Gesten. Ich vermute eher das zweite denn ihre Kleidung ist ebenfalls so beschaffen das ihre Stimme gedämpft sein wird.“

„Gedämpfte Stimme! Herr Baxfield hatte dies nicht erwähnt, aber es überraschte Emily nicht wirklich. Wenn sie bedachte wer er war, sein sozialer Status und seine politische Überzeugung passten sehr gut dazu. Es würde sie einiges an Überwindung kosten damit klar zu kommen aber mehr als 40T Pfund per anno waren es wert der Sache eine Chance zu geben.

„So, ich bin fertig Frau Etherington. Wir werden die Kleidung anfertigen und zu Herrn Baxfield schicken. Sie wird vor ihrem ersten Arbeitstag dort sein. Es werden insgesamt sieben Burkas mit passenden Kleidern dazu sein. Dazu Handschuhe und ein Satz angemessene Kleider für Gänge außer Haus, dazu auch Nachtwäsche…Moment bitte….ja ich glaube das war alles. Ach nein, ich vergaß die Korsetts; Frau Baxfield trägt immer Korsett also werden auch sie dies tun. Haben sie irgendwelche Fragen, gnädige Frau?“

Fragen? Korsett! Die Stimme gedämpft! Oh ja sie hatte sehr viele Fragen!

„Nein ich habe keine Fragen, Frau Staples. Ich werde mich wieder anziehen und dann können sie nach Herrn Craddock klingeln….“

Kapitel 3

Emily ging mit festem Schritt den langen gewundenen Weg auf Brodworths Hall zu und wandte sich dem Dienstboteneingang zu. Sie trug wieder ihren M&S Khimar mit dem halben Niquab da dies die besten Kleidungsstücke waren die sie besaß. Um den Ansprüchen ihrer neuen Arbeitgeber anzupassen trug sie einen dünnen Gazeschleier unter dem Niquab der ihre Sicht etwas trübte. Sie hatte auch einen Ballknebel angelegt. Es war das erste Mal das sie sich selbst knebelte, sie empfand es als sehr unangenehm. Während der Busfahrt war sie immer wieder kurz davor den Knebel zu entfernen aber sie wusste das sie sich früher oder später daran gewöhnen musste nicht sprechen zu können, also konnte sie ebenso gut gleich damit beginnen.

Die Tür wurde von einer Dienerin in einer schwarzen Abaya und weißem Niquab geöffnet. Emily nahm einen Zettel aus ihrer Handtasche den sie zuvor beschriftet hatte. Sie gab ihn der Dienerin. „Ich bin Frau Etherington, Frau Baxfields neue Gesellschafterin“.

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Die Dienerin nickte und lud sie mit einer Geste ein herein zu kommen. Sie führte Emily durch einige Korridore und dann einige Stufen hinauf. So kamen sie zu dem Teil des Hauses das von den Baxfields bewohnt wurde. Emily konnte kaum glauben wie großartig und opulent die Räume waren, alles war mit erstklassigen und teuren Möbeln ausgestattet. Zu denken dass sie, die bescheidene Tochter eines Minenarbeiters, hier leben würde! Sie folgte der Dienerin durch eine lange Galerie und dann einige Stufen hinauf, dann gingen sie in einen Raum auf der linken Seite. Sofort nachdem sie im Raum waren verschloss die Dienerin die Tür und flüsterte, „ich darf zu ihnen sprechen, aber nur flüsternd und nur wenn niemand im Raum ist den meine weibliche Stimme in Versuchung führen könnte. Sie sind im Rang höher als ich, deshalb sollten sie nicht zu mir oder den anderen Dienstboten sprechen. Ihre Kleidung für den Tag liegt für sie auf dem Bett dort bereit. Ich bin sicher sie werden keine Probleme mit den Sachen haben, aber bevor ich sie alleine lasse muss ich ihnen sagen das der Herr eine Taillenweite von nicht mehr als 25 inches (63,5 cm Anm. der Übersetzerin) für den Anfang erlaubt. Wenn Sie angezogen sind drücken sie bitte auf diesen Klingelknopf, Maggie –ihre persönliche Dienerin- wird kommen um sie zu begleiten. Sie wird auch ein Auge darauf haben das ihre Taille zufriedenstellend ist. Auf Wiedersehen Frau Etherington.“

Die Dienerin knickste und Emily erwiderte den Knicks. Sobald sich der Schlüssel im Schloss gedreht hatte begann sie sich auszuziehen. Sie entledigte sich ihrer Kleidung und nahm dann den lästigen Ballknebel ab. Mit einem Gefühl der Erleichterung bewegte sie ihre Kiefer. Der Unterschied wieder klar zu sehen ohne die durch den Schleier verursachte Verschwommenheit war bemerkenswert und wieder frische Luft atmen zu können ebenso. Wie auch immer, ein Blick auf die Kleidung auf dem Bett sagte ihr das diese Freude nur von kurzer Dauer sein würde.

Als erstes zog sie die Strümpfe an, sie waren schwarz, dick und von allerfeinster Qualität. Vorsichtig zog Emily sie über ihre Beine, es gab ihr ein Gefühl von Luxus das edle Material auf ihrer Haut zu fühlen. Nun begann sie mit der Unterwäsche, ein ganz normaler BH aber zu ihrer großen Überraschung anstelle einer Unterhose eine seltsam aussehende Metall Konstruktion. Sie wusste sofort was es war obwohl sie noch nie etwas Derartiges getragen oder gesehen hatte: ein Keuschheitsgürtel! Sie hielt ihn in der Hand und besah ihn sich genauer. Er war schwer und erschreckte sie zunächst; warum sollte sie so etwas tragen? Aber als sie etwas darüber nachdachte gefiel ihr der Gürtel. Es wäre gelogen zu sagen das sie nicht auch Gedanken hegte ob ihr Arbeitgeber sich unehrenhaft ihr gegenüber verhalten würde sobald sie unter seinem Dach lebt. Ja, er war respektabel und verheiratet aber man hörte so viele furchterregende Geschichten in den Nachrichten oder las sie in Frauenzeitschriften. War dies nicht der ultimative Beweis dafür dass er ihre Interessen, ihren Schutz bedachte? Sie legte den Gürtel an und zog den Verschluss zu bis er fest saß. Das Metall fühlte sich kalt auf ihrer Haut an und sie erschauerte ein wenig, allerdings lag dies nicht nur an der Metalltemperatur. Auf eine gewisse Art erregte sie das Tragen des Gürtels. Ja, sie war ein braves Mädchen das sich nicht mit schmutzigen Dingen wie außerehelichem Geschlechtsverkehr oder Selbstbefriedigung abgab, aber sie hatte Bedürfnisse und Gefühle. Die Tatsache das nun ihre Intimregion nun für sie unerreichbar war gab ihr ein warmes erregendes Gefühl. Dann zog sie das Unterkleid aus weißer Baumwolle an das ihr bis zu den Knien reichte. Darüber nun das Kleidungsstück das sie sehr skeptisch betrachtete: das Korsett. Es war offensichtlich ein echtes Korsett das von einem Fachmann gefertigt worden war. Es hatte starke Stäbe, fühlte sich robust und fest an. Sie legte es sich und begann zu ziehen. Es war nicht einfach sich selbst zu schnüren aber sie tat ihr bestes. Als es sich eng genug anfühlte verknotete sie die Schnüre. Auf dem Bett lag neben der Kleidung ein Maßband, offenbar damit sie überprüfen konnte ob sie die erwarteten 25 inch erzielt hatte. Sie legte es um und sah bedauernd das noch eineinhalb inch fehlten. Sie löste die Schnürung und zog erneut. Diesmal zog sie kräftiger, sie geriet außer Atem und ihr Gesicht wurde rot. Mit viel Glück erreichte sie das gesteckte Ziel und verknotete die Schnüre. Ihre Brüste hoben und senkten sich bei jedem Atemzug.

Sie merkte schnell dass durch das Korsett einiges viel schwieriger wurde. Sie konnte ihren Rücken nicht beugen und sie musste aufrecht sitzen, grade wie ein Besenstiel. Sie erkannte den wahren Zweck des Korsetts. Es ging nicht darum, wie sie zunächst annahm, eine Figur zu erzeugen die sie für Männer sexuell anziehen machte, der Zweck war das eine fromme verschleierte Frau immer eine einwandfreie Körperhaltung zeigte. Dies bestätigte sich als sie den nächsten Gegenstand ansah. Es war eine Miniaturausgabe des Korsetts für ihren Hals. So musste sie ihren Kopf aufrecht halten; eine einwandfreie Körperhaltung war offensichtlich oberstes Ziel im Haus Baxfield.

Nach dem Halskorsett kamen ein paar dicke schwarze Handschuhe, dann die Stiefel. Auch sie waren hervorragend gearbeitet, schwarzes Leder mit 4 inch(10,16 cm Anm. der Übersetzerin) hohen Absätzen. Emily war es nicht gewöhnt hohe Absätze zu tragen, insbesondere nicht wenn sie ein Korsett und eine Halskorsett trug. Sie fühlte sich sehr unsicher als sie ein paar vorsichtige Schritte im Raum ging.

Sobald sie sich etwas sicherer fühlte ging sie zum Bett und nahm das nächste Kleidungsstück zur Hand: Das Kleid, ein hervorragend geschneidertes Stück aus waldgrüner Seide mit Stickereien an der Vorderseite und auf dem Rock. Das Kleid saß eng über dem Korsett und weitete sich dann über ihren Hüften, der Rock fiel grade, zwar nicht beengend aber doch ihre Schrittweite begrenzend. Die Innenseite des Rocks war mit Leder gepolstert, er gab nicht nach beim Gehen und erlaubte ihr nur Schritte von ungefähr einem Fuß (30,48 cm Anm. der Übersetzerin) Länge. Sie nahm den dünnen Ledergürtel und zog ihn um ihre eingeschnürte Taille, dabei bemerkte sie das der Gürtel auf der Schlaufe das Wappen der Baxfields trug, als sei sie Eigentum der Baxfields was sie wohl in gewissem Sinne auch war.

Emily fühlte sich bereits sehr eingeengt, aber sie wusste das das letzte Kleidungsstück sie am meisten einschränken würde. Sie nahm die schwere, wunderschöne und reich bestickte Burka, die ebenso waldgrün war wie das Kleid, und wendete sie von innen nach außen. Wie sie erwartet hatte war eine Haube eingearbeitet die sie vorsichtig über ihren Kopf zog. Dazu band sie ihre Haare in einem Pferdeschwanz zusammen damit sie nicht störten. Sie nahm den großen Gegenstand der vorne eingearbeitet war in ihren Mund. Nun war sie komplett zum Schweigen gebracht. Die Burka war so wie sie es sich vorgestellt hatte aber das der Knebel einem Phallus nicht unähnlich war überraschte sie. Sie hatte einen Ballknebel erwartet, die lange Stange aus Hartgummi gab ihr ein unbehagliches Gefühl. Allerdings erregte es sie auch; es war für sie als sei es ein Ausgleich dafür dass ihr Unterleib nun nicht mehr dazu benutzt werden konnte wofür er gedacht sei. Als sei ihr Mund nun dafür geschaffen dies zu nehmen (oder zumindest eine Imitation dessen). Obwohl sie sich darüber im klaren wahr das solche Gedanken Sünde sind konnte sie dies nicht verdrängen und fing an sich über ihre unteren Regionen zu reiben. Der Keuschheitsgürtel ließ nichts davon durchdringen, es gab keinerlei Empfindungen.

Die Haube saß richtig, sie zog den Riemen um ihren Hals fest und drehte sich zum großen Spiegel um sich zu betrachten. Durch die beiden schmalen Augenschlitze sah sie eine seltsame Erscheinung; ein wunderschöner weiblicher Körper, überaus anziehend durch das Korsett und die hochhackigen Stiefel, aber doch nicht menschlich mit einem konturlosen grünen Antlitz in dem nur zwei schmale Schlitze anstelle von Augen zu sehen waren. „Ich bin wie ein teuer gekleideter Roboter, gebaut um zu erregen aber nicht zu erfüllen“, dachte sie bei sich bevor sie die Burka heruntergleiten ließ. Nun war ihre Sicht noch mehr getrübt, aber sie konnte die Umrisse erkennen; eine gut gekleidete Dame die vornehm und keusch war. Was sie nicht glauben konnte war das sich irgendwo unter all dieser Kleidung tatsächlich Emily Etherington befand.

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Kapitel 4

Sie benutzte die Klingel an der Wand und nach wenigen Minuten kam eine Dienerin die genauso wie die zuvor gekleidet war herein. Die Dienerin knickste und hob danach die Burka. Sie nahm ein Maßband zur Hand und überprüfte Emilys Taille. Nachdem sie sich überzeugt hatte das Herrn Baxfields Erwartungen erfüllt worden waren beugte sie sich nahe zu ihrer neuen Herrin und flüsterte, „Perfekt! Es freut mich wirklich sehr das sie es geschafft haben sich auf 25 Inch zu schnüren, gleich zu Anfang ist das schon sehr schwer. Ich habe mehrere Versuche und Hilfe gebraucht, außerdem bedeutet das das die zukünftigen Reduzierungen nicht so schlimm für sie werden. Wie auch immer, ich habe vergessen mich vorzustellen. Mein Name ist Maggie, ich werde ihre Zofe sein. Das habe ich vorher noch nie gemacht, ich war als Helferin in der Küche aber ich werde mir Mühe geben. Ich glaube ich bin die einzige Person der es erlaubt ist sie im Nachthemd zu sehen und die zu ihnen sprechen darf….naja, zu flüstern, aber so ist nun mal das Leben hier, nicht wahr? Möchten sie das ich sie nach unten zum gnädigen Herrn und zur gnädigen Frau bringe, Frau Etherington?“

Emily schüttelte den Kopf und nahm einen Block und einen Stift vom Bett. Sie schrieb:

Vielen Dank das du so freundlich bist Maggie, bitte sag Emmie zu mir. Das tuen alle meine Freunde. Es ist schön eine weibliche Stimme hören zu können, auch wenn es nur ganz leise ist. Ich akzeptiere natürlich das es sich nicht gehört in der Gegenwart von Männern zu reden. Wir können gleich gehen aber bitte sag mir: werde ich noch strenger geschnürt?

„Oh ja Miss …..Emmie, (ich sollte dich nicht so anreden weil wir den Befehl haben distanziert bleiben sollen aber wenn es für dich in Ordnung ist kann das ja unser kleines Geheimnis sein). Wegen deiner Taille, ja. 25 Inch ist die Grundbedingung für alle Frauen hier, aber du bist höher als eine Dienerin also wirst du den gleichen Regeln wie die gnädige Frau unterworfen sein. Ihre Taille ist ungefähr bei 20 Inch habe ich gehört, ich denke mal das wird dann irgendwann auch bei dir so sein. Ich habe aber nur Anordnung dich jeden Monat einen halben Inch enger zu schnüren, aber da das ja gleich so gut geklappt hat können wir jetzt zu Anfang etwas schneller vorgehen. Später wird es dann schwierige, da ist dann sogar ein viertel Inch schwierig. Ganz vielen Dank dafür das du so freundlich zu mir bist. Wollen wir jetzt gehen? Mach dir keine Sorgen wegen der Kleidung, ich werde sicher stellen das du nicht fällst. Oh nein! Einen Moment noch, ich hätte fast etwas vergessen, bitte strecke deine Hände aus.“

Sie tat worum sie gebeten wurde und Maggie nahm zwei Armbänder die mit einer Kette verbunden waren. Die Armbänder wurden um ihre Handgelenke gelegt und die Kette an ihrem Gürtel befestigt. Sie konnte immer noch ihre Hände benutzen aber nur bis zu einem Fuß von ihrer Taille entfernt ausstrecken!

„Der gnädige Herr sagt das die Fesselung für alle Damen verbindlich ist; die gnädige Frau trägt sie auch, allerdings sind ihre aus Gold. Nun, sollen wir gehen, Emmie?“

Emily nickte aber ihr Herz schlug schnell. Gefesselte Gelenke und fünf Inch engere Schnürung!! Es war bestimmt sehr schwer damit zu leben. Wie auch immer, sobald sie sich bewegte bemerkte sie schnell dass sie sich um bei weitem näher liegende Problem zu kümmern hatte. Sich in ihrer neuen Kleidung zu bewegen war eine neue und überwältigende Erfahrung für sie. Die Haube und die Burka erlaubten ihr nur eine sehr eingeschränkte und verschwommene Sicht, sie sah nur unmittelbar vor sich, konnte nichts an den Seiten erkennen, Korsett und der Halskragen verhinderten das sie sah wohin sie ihre Füße setzte. Der Fußboden den sie mit ihren hohen Hacken entlang ging war für sie unsichtbar. Maggie hielt ihre Hand, dies gab ihr Sicherheit während sie den Korridor entlang schritt und langsam die große Treppe hinunter ging. Sie kamen dann in den Empfangsraum.

Es waren zwei Personen im Raum. Eine, es war die die sich erhob, konnte Emily erkennen. Es war selbstverständlich Simon Baxfield, ihr neuer Arbeitgeber. Die andere, die reglos auf einem Stuhl neben ihrem Ehemann saß, war unter einer exquisiten Burka aus purpurner Seide verborgen. Sie war ihre neue Herrin, Frau Baxfield.

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Herr Baxfield wandte sich ihr zu um sie zu begrüßen, Emily neigte ihren Kopf als Zeichen des Respekts. Es war ihr nicht möglich zu knicksen, die Kleidung ließ dies nicht zu. „Ah, Frau Etherington, ich bin sehr erfreut sie zu sehen und ich muss sagen ihre Kleidung ist mit Sicherheit eine Verbesserung im Vergleich zu den Sachen die sie beim Vorstellungsgespräch trugen. Fühlen sie sich wohl darin?“

Emily nickte aber sie war sich nicht sicher.

„Gut, darf ich ihnen nun meine Frau, Connie Baxfield vorstellen? Connie, bitte begrüße nun deine neue Gesellschafterin.“

Die purpurne Burka erhob sich mit Grazie vom Stuhl und ging auf Emily zu. Sie rieb dann ihre verschleierte Wange an der Wange ihrer neuen Gesellschafterin.

„Ebenso wie sie ist meine Frau immer verschleiert und stumm, so wie es alle Frauen sein sollten“, erklärte Simon Baxfield. „Sie hat ihnen soeben die gebräuchliche Art demonstriert mit der sich zwei Frauen von höherem Stand in diesem Haus begrüßen. Ich erwarte von ihnen dass sie dies ebenso tuen. Gegenüber der Dienerschaft ist dies unangemessen: Die Diener knicksen vor ihnen, sie nicken lediglich. Ist das für sie in Ordnung?“

Emily nickte.

„Gut, das ist dann der Gruß für Frauen. Wenn ein Diener in ihrer Nähe ist entfernen sie sich von ihm damit er nicht durch ihre verschleierte Gestalt in Versuchung geführt wird. Wenn sie in Gegenwart eines Herrn sind knien sie sich auf den Boden und halten ihr Gesicht nach unten damit auch er nicht in Versuchung geführt wird.“

Emily kniete sofort nieder, (sie hatte einige Probleme damit) und legte ihr Gesicht auf den Boden.

„Gut, nun sollten sie so bleiben bis der Herr den Raum verlassen hat oder ihnen erlaubt hat sich zu erheben. Nun, ich weiß ja das diese Haltung für sie unbequem ist, also werde ich keine lange Rede halten. Selbstverständlich herzlich Willkommen in unserem Haus und ich hoffe das Connie und sie eine warmherzige und liebevolle Freundschaft führen werden. Ihre tägliche Aufgabe ist es mit ihr zusammen zu sein, mit ihr durch Zettel zu reden, gemeinsam mit ihr zu gehen und sie in die Stadt zu begleiten. Sie werden immer so gekleidet sein wie sie es jetzt sind außer wenn sie unseren Grund und Boden verlassen. Dann werden sie eine Verschleierung für Gänge außer Haus tragen. Wenn sie beiden alleine in einem Raum sind darf ihre Zofe die Burka zurückschlagen aber sie werden die Haube nicht ablegen, auch nicht in ihrem Zimmer. Nur wenn sie ins Bad gehen um ihre Nachtkleidung anzuziehen darf die Haube entfernt werden. Sie werden das Bad erst verlassen nachdem sie ihre Nachtkleidung angezogen haben. Als letztes, am Sonntag der ja ein heiliger Tag ist, werden sie Arm Bescheidenheit als ein besonderes Zugeständnis an die heilige Dreieinigkeit üben. Nun nochmals ein Willkommen für sie Frau Etherington, ich bin sicher das ihre Zeit hier sehr erfreulich sein wird.“

Emily hörte und fühlte die Vibration seiner Fußtritte als er den Raum verließ, dann schloss sich die Tür hinter ihm. Sie fühlte Maggies Hand auf ihrer Schulter und versuchte aufzustehen, ihre Kleidung machte es nötig das ihre Zofe ihr half. Dann ging sie zu ihrer neuen Freundin die sie mit einer Geste aufforderte ihr zu einem großen Sofa am anderen Ende des Raumes zu folgen. Als sie es erreicht hatten schlug Maggie Frau Baxfields Burka zurück. Ein wunderschönes Kleid das reichhaltig bestickt war und eine großartige Figur mit minimaler Taille wurde sichtbar. Die Zofe tat nun das selbe bei Emily und beide setzten sich hin. Danach gab Maggie beiden Stift und Block bevor sie knickste und sich in einen anderen Raum zurückzog. Eifrig begannen die beiden sich kennen zu lernen.

Hallo Frau Baxfield, es ist mir eine Ehre ihre Gesellschafterin zu sein

Bitte, sag Coni zu mir. Ich habe mich so sehr nach einer Freundin gesehnt, ich bin so glücklich

Sag Emi zu mir und erzähl mir von dir

Ich war Coni Cooper vor der Heirat und ich komme aus York Ich war ein ganz normales Mädchen aber dann traf ich Simon und mein Leben veränderte sich für immer

Trugst du vorher Vollschleier?

Nein, auch keinen Knebel

Ist es schwer?

Anfangs ja aber jetzt ist es normal für mich

Wie alt bist du?

Ich bin 17 und seit einem Jahr mit Simon verheiratet. Es war manchmal einsam aber jetzt habe ich ja eine Freundin

Du hast früh geheiratet

Das ist Liebe

Es ging so weiter. An diesem Tag lernte Emily Connie kennen. Sie war schockiert darüber das ein so junges und freiheitsliebendes Mädchen bereitwillig einen so alten und konservativen Mann heiratete, sie argwöhnte das Geld dabei eine gewisse Rolle gespielt hatte. Soviel Freiheit durch die Ehe aufzugeben war, nun ja, schockierend aber gleichzeitig erregte sie der Gedanke. So sehr unter Kontrolle in allen Teilen des Lebens zu sein, stumm, verborgen, absolut unterwürfig: auf eine Art klang es wie eine Hölle aber auf eine andere Art auch himmlisch. Sie vergaß beinahe das sie selbst nun gezwungen war in derselben eingeschränkten Art zu Leben und sie hatte nicht einmal den Trost einer Gesellschafterin oder nicht ausgesprochen Reichtums anzuführen.

Sie verbrachten den ganzen Tag so, es gab nur Unterbrechungen für Mahlzeiten. Maggie und eine andere Dienerin namens Zoe, sie war Connies Zofe, kamen um sie zu füttern. In den Knebeln war eine schmale Röhre eingearbeitet durch die den beiden Frauen püriertes Essen zugeführt wurde. Es gab für sie das gleiche Menü wie für den Hausherrn. Zu Mittag hatten sie Shepheards Pie und ein Currygericht zu Abend. Eine weitere Unterbrechung war der Gang zur Toilette. Maggie führte sie zum Bad, dort zogm sie ihr den eng sitzenden Rock nach unten und wartete bis Emily fertig war. Danach reinigte sie ihre Herrin und zog den Rock wieder hoch.

Das war es nun. Den ganzen Tag stumm und bedeckt. Es war eine neue Erfahrung für Emily, sie war sich nicht sicher ob sie sich leicht daran gewöhnen würde.

Kapitel 5

Am Abend wurde Emily von Maggie zu ihrem Schlafzimmer geführt. Dort löste Maggie die Handfesseln nachdem sie die Tür hinter ihnen verschlossen hatte. Emily ging in das Badezimmer nebenan, dort wartete ein heißes Bad auf sie. Sie zog sich langsam aus und empfand es als große Befreiung die vielen Lagen von Kleidung abzustreifen und die Einschnürung an Körper und Hals zu lösen. Dann, als sie nackt bis auf den Keuschheitsgürtel war, ließ sie ihren schweißbedeckten Körper langsam in das wohltuende Wasser gleiten das Unbequemlichkeit und Schmerz von ihr nahm.

Nach ungefähr 20 Minuten der Entspannung beschlich sie ein Gefühl von Schuld weil sie ihre Zofe warten ließ, sie stieg aus dem Wasser, trocknete sich ab und machte sich darauf gefasst nun die neue Herausforderung der „Nachtwäsche“, die Herr Baxfield erwähnt hatte, kennen zu lernen. Sie erwartete dass auch diese sehr beengend sein würde. Alles lag auf einem Tisch neben dem Handwaschbecken, wie sie erwartet hatte war auch dies sehr konservativ.

Als erstes lag dort ein schwarzer Cat Suit aus Lycra der ihr von den Zehen bis zum Hals reichte. Nachdem sie den Anzug angezogen hatte legte sie das schwarze Nachtkorsett um, es war deutlich leichter und kürzer als das am Tag getragen und schnürte sie nur auf 26 Inch ein. „Gar nicht so schlecht“ murmelte sie zu sich selbst und schnürte sich dabei. Nach einem Tag im auf 25 Inch geschnürten langen Korsett empfand sie dies als ausgesprochen angenehm, natürlich wäre sie lieber völlig ohne Korsett gewesen. Sie wusste aus dem Unterricht in der Schule das eine ernsthaft betriebene Taillenreduzierung nur möglich ist wenn man Tag und Nacht im Korsett ist, ist dies nicht der Fall geht über Nacht das verloren was man am Tag an Reduktion gewonnen hat. Nun kam sie zum eigentlichen Nachthemd. Es war ebenfalls ganz in schwarz, als sie es zur Hand nahm war sie sich nicht sicher wie sie es anziehen sollte. Dann entdeckte sie einen Reißverschluss am unteren Ende und verstand das es ähnlich wie ein Sack aus dickem Material gearbeitet war. Sie zog das Nachtgewand über den Kopf und ließ es dann nach unten gleiten. Allerdings fiel es nicht ganz, am oberen Ende war eine Haube eingearbeitet die mit einem elastischen Band über dem Nacken versehen war. Sie fasste das Kleidungsstück von innen und zog die eng anliegende Haube über den Kopf. Sofort war sie blind, mit einiger Enttäuschung bemerkte sie dass die Haube dicker gearbeitet war als das eigentliche Nachthemd und vor allem das sie keine Aussparungen für die Augen hatte. Sie sollte also blind schlafen! Ein weiteres Kreuz das sie im Namen der Keuschheit tragen sollte! Zwar gab es keine Löcher für die Augen aber eines vor dem Mund, dies verunsicherte Emily ein wenig. Sie tastete ein wenig auf dem Tisch umher, dann fand sie die Erklärung dafür; es lag dort ein Ballknebel den sie in ihren Mund nahm, dann verschloss sie die Riemen des Knebels hinter dem Kopf. Sie war nun fertig angezogen und schlurfte zur Tür, dann klopfte sie.

Sie hörte wie sich die Tür öffnete. Maggies Stimme drang an ihr Ohr. „Das hast du gut gemacht Emmie, aber es ist noch nicht fertig. Es fehlen noch die Manschetten für die Arme!“

Emily dachte es sich schon das es auch so etwas für die Arme geben würde. An den Enden der langen Manschetten waren Handschuhe angearbeitet die ihre Hände nutzlos machten. Um sicher zu stellen das alles so blieb wie es war legte ihre Zofe ihr drei Metallbänder an, eines um jedes Handgelenk und eines um ihren Hals. Sie führte sie dann zum Bett, legte sie hinein und schloss den Reißverschluss am Fuß des Sacks den sie mit einem Vorhängeschloss sicherte. Es gab für sie mit Sicherheit keine Möglichkeit zu entkommen, sie war eine Gefangen in ihren eigenen Kleidern.

Maggie zog die Decke über sie und flüsterte dann „Gute Nacht Emily, schlafe sicher und bedeckt“. Dann ging sie hinaus, schloss die Tür hinter sich ab und ließ Emily alleine und gefesselt in tiefster Dunkelheit zurück.

Emily konnte in dieser Nacht nicht schlafen. Ihr wurde schnell zu warm in ihrer Kleidung, sie bewegte sich bis es ihr gelang die Decke abzustreifen. Dies machte alles etwas angenehmer aber beseitigte das Problem nicht vollständig. Das Korsett und die Art wie sie zur Nacht sicher gekleidet war, vor allem ihre neue Position im Leben, die Art wie sie leben sollte, erregten sie. Sie versuchte sich in sündiger Art selbst zu berühren aber ihre Hände waren in den dicken Handschuhen und ihr Unterleib im Keuschheitsgürtel gefangen. Sie fühlte nichts. Frustriert lag sie da, sie verlor jedes Zeitgefühl; war es zehn, elf, zwölf oder schon eins? Sie war in ihrer eigenen Welt, in ihrem eigenen Kokon aus schwarz und das erregte sie umso mehr.

Zu guter Letzt siegte ihre Müdigkeit, sie fühlte das sie in den Schlaf glitt als ….

Klick!

Es war ein sanftes Geräusch, so sanft das sie es kaum bemerkte, aber sie war sicher dass sie nicht träumte. Ein sanftes klicken, das Geräusch eines Schlosses! Sie lag stocksteif mit klopfendem Herzen. War jemand im Raum? Sie konnte nichts hören, dazu war ihre Kleidung zu dick und ihr Atem zu laut aber sie war sicher dass da etwas war. War da ein Atmen das sie ganz schwach wahrnehmen konnte? Sie war sich nicht sicher aber dann….Ja! Sie war sich nun sicher dass jemand im Raum war, vielleicht war es Intuition, aber sie wusste es! Aber wer? War es der Hausherr oder einer der männlichen Diener vielleicht? Wer hatte den Schlüssel für diesen Raum? Sie lag ganz still da und dann hörte sie es wieder….Klick!….. Wer auch immer es war, er hatte den Raum verlassen. Jemand war mit Sicherheit in ihrem Raum gewesen, hatte sie angesehen während sie wie ein Weihnachtspaket verpackt geschlafen hatte. Aber wer? Und warum?

Emily konnte nicht schlafen bis es fünf Uhr früh war. Sie wusste natürlich nicht wie spät es war.

Kapitel 6

Der nächste Tag verging ähnlich wie der vorherige. Emily wurde in eine blaue Burka gekleidet und saß die meiste Zeit neben ihrer neuen Freundin auf dem Sofa während sie sich über Notizen unterhielten. Es gab nur zwei Unterschiede, der erste war das Connie vorschlug sie sollten eine Weile über das Gelände gehen, der zweite war das Herr Baxfield nach dem Mittagessen mit seinem Diener Spencer zu ihnen kam. Sobald die beiden Männer den Raum betraten knieten die Frauen mit dem Gesicht zu Boden nieder aber Herr Baxfield befahl ihnen sich zu erheben und erlaubte ihnen sich wieder auf das Sofa zu setzen. Er sprach zu ihnen über das Leben in der Familie Baxfield. Nach ungefähr einer halben Stunde sagte er: „Bitte entschuldigt mich, aber der Anblick zweier so anziehender Damen direkt vor mir führt mich in Versuchung, mein Geist schweift zu sündigen Gedanken ab. Spencer, bitte bringe die Außerhaus-Burkas!“ Spencer ging hinaus und kam kurz darauf mit zwei Bündeln schwarzer Kleidung zurück. Das erste legte Herr Baxfield über Connie. Es war ein schwarzes Gebilde das alles unter einem Berg von Kleidung verbarg. Als nächstes war Emily an der Reihe. Nachdem auch sie eingekleidet war war sie wieder einmal blind und das dicke Material erschwerte ihr das Hören. Es wurde ihr auch schnell sehr warm. Emily fragte sich warum sie so etwas im Haus tragen sollte, aber nachdem die Männer gegangen waren und eine Dienerin die Sachen entfernt hatte, erklärte Connie ihr das sehr oft der Anblick seiner verschleierten Frau den Parlamentsabgeordneten ablenkte. Deshalb ordnete er oft an das sie völlig verhüllt sein soll so dass er sich auf wichtige Dinge konzentrieren konnte.

Emily wurde durch den Mangel an Schlaf in der letzten Nacht müde. Sie wollte ihrer neuen Freundin davon erzählen was letzte Nacht passiert war aber sie hatte Angst es zu erwähnen. Was wäre wenn der Eindringling Simon Baxfield war? Es würde mit Sicherheit Connie das Herz brechen! Also lehnte sie sich stattdessen einfach an Connies Schulter, offensichtlich gefiel es ihrer Freundin gut denn sie begann Emily sanft zu streicheln. Eine Minute später war Emily eingeschlafen. Als sie aufwachte schlief Connie ebenfalls, sie lagen eng aneinander geschmiegt.

In dieser Nacht war Emily auf der Hut in ihrer Nachtfesselung, aber sie hörte keine Geräusch und schlief ein, sie fand die so bitter nötige Erholung bevor Maggie sie am Morgen aufweckte.

Kapitel 7

Am Mittwoch gehe ich immer einkaufen.

Das war was Connie Emily gleich beim ersten Zusammentreffen im Ankleidezimmer schrieb. Das war auch der Grund warum die zwei Zofen mit den dicken Hüllen vom Vortag erschienen. Emily erfuhr das dies die übliche Aufmachung war um das Haus zu verlassen.

Emily hatte noch niemals einen Schleier getragen der sie blind machte außer am Tag zuvor und außerdem musste sie sich noch nie mit so einem Schleier bewegen. Es war eine sehr entnervende Erfahrung. Als erstes wurde sie mitten im Raum stehen gelassen für eine längere Zeit bevor sie eine Hand auf ihrer Schulter spürte und dann ging sie langsam zum Auto. Dabei führte die Hand ihrer Zofe sie in die richtige Richtung. Es war seltsam so völlig in der Macht eines anderen zu sein, sie war hocherfreut als ihr Kopf nach unten gedrückt und sie angeschnallt wurde.

Sie fuhren ungefähr eine halbe Stunde. Sie wusste dies weil der Fahrer eine CD hörte und acht Lieder abgespielt waren bis sie ankamen. Es war ein angenehmes Gefühl so völlig verschleiert zu reisen. Trotz der Einschränkung durch den Sicherheitsgurt schafften Connie und sie es sich aneinander zu lehnen und auch wenn sie nichts sehen konnte, die Wärme und das Zusammensein gab ihr das Gefühl geliebt und nicht allein zu sein.

Als sie ankamen wurde sie vom Gurt befreit und hinaus geführt. Sie wartete eine Weile, dann fühlte sie das eine Hand sie auf dem Rücken berührte. Sie wurden langsam zu ihrem Ziel geführt. Emily erinnerte sich daran das sie oft bei ihren Einkäufen Frauen gesehen hatte die von Dienerinnen oder Ehemännern geführt wurden. So musste sie jetzt wohl auch aussehen; sehenswert, reich und unantastbar.

Nach einiger Zeit waren sie auf ihren Plätzen und die Außerhaus Schleier wurden weggenommen. Emily fand sich im hinteren Teil eines Ladens wieder, Connie saß ihr gegenüber. Neben ihnen stand eine weibliche Angestellte. Connie schrieb eine Notiz die sie der Angestellten gab die daraufhin knickste und ging. Sie kam mit Schachteln zurück, die erste wurde geöffnet und Emily’s Herrin gezeigt. Connie schüttelte ihren Kopf bei dieser ersten Schachtel, auch bei der zweiten als der Inhalt gezeigt wurde, aber bei der dritten nickte sie und die Angestellte nahm den Inhalt heraus. Es war ein goldenes Halsband mit Rubinen die mit Abständen darauf gesetzt waren. Emily dachte das es sowohl teuer als auch wunderschön aussah und als die Angestellte es Connie zeigte waren beide hocherfreut denn Connie nickte mehrmals. Dann nahm sie ihre Börse heraus und schrieb einen Scheck aus. Danach wurden sie sofort wieder verschleiert und hinaus geführt.

Nach einem Augenblick bemerkte Emily das sie in eine andere Richtung geführt wurden. Trotz der dicken Schleier konnte sie Kaffee riechen und das Geklapper von Geschirr hören. Sie entnahm daraus das sie in einem Restaurant waren. Nachdem sie auf ihre Plätze geführt worden waren und die Außerhaus Schleier entfernt waren sah sie das sie in dem Frauenteil von Betty’s, dem allerbesten Teelokal in Harrogate, waren. Es wurde ihnen ein Essen gebracht das extra für keusche Frauen zubereitet wurde, alles war verflüssigt. Emily wählte eine Karottensuppe und Kaffee. Nachdem die Bedienung gegangen war nahm Connie ihren Schreibblock heraus und schrieb etwas das sie ihrer Zofe gab. Die Zofe gab die Nachricht an Emily weiter, Emily las:

Ich danke dir so sehr dafür dass du eine gute Freundin für mich bist. Ich war so einsam zuvor und jetzt habe ich die beste Freundin der Welt. Dies ist um zu zeigen dass ich es so meine.

Emily war sehr überrascht als sie ihren Blick von der Nachricht löste. Die Zofe ihrer Herrin gab ihr das Halsband das sie grade eben in dem Laden gekauft hatten. Überwältigt von diesem teuren Geschenk schüttelte Emily den Kopf aber Connie nickte nur. So nahm sie das Geschenk an, lehnte sich zu Connie herüber und rieb ihr verschleiertes Gesicht an dem ihrer Herrin. Sie war noch nie in ihrem Leben so glücklich, sie hatte wirklich die perfekte Arbeit gefunden!

Das Essen bei Betty’s war exquisit und auf dem Rückweg kuschelten sich die zwei Damen hinten im Auto aneinander, dies taten sie auch für den Rest des Tages im Frauenzimmer. Sofort nachdem sie wieder zurück waren und ihre Burka nach hinten gelegt wurde legte Maggie ihr das Halsband um. Connie klatschte in ihre behandschuhten Hände, das Halsband passte perfekt zu ihrem Kleid und auch ihrer Figur. Dann lehnten sie sich aneinander und hörten klassische Musik im Radio, Emily fühlte sich warm, sicher und erwünscht.

Allerdings, auch wenn sie über den Tag so glücklich war, erinnerte sie sich wieder an den Eindringling als es Schlafenszeit war und fragte sich besorgt ob er wieder kommen würde oder nicht. Sie bereitete sich wie gewohnt vor und tastete sich blind zu ihrem Bett, Maggie brachte sie dann zu Bett. Dann wartete sie, aber es gab kein Geräusch und sie erkannte das es möglicherweise nur ein Traum war der durch ihre übererregte weibliche Fantasie in dieser bemerkenswerten ersten Nacht entstanden war. Sie entspannte sich und fand Ruhe. Emily glitt in die Halbwelt zwischen Wachsein und Schlaf als….

Klick!

Da war wieder dies Geräusch! Das Geräusch des Türschlosses! Sofort war sie hellwach. Sie lag stocksteif in tiefster Dunkelheit, das dicke Gewebe auf ihrer Haut, ihr Gesicht wurde erhitzt, ihr Atem wurde laut…

Stille.

Sie wusste das jemand da war. Er war da! Aber wer war er! Sie wartete.

Quietsch!

Es war das Geräusch eines Fußbodenbrettes, leise aber vernehmlich. Jemand war da, stand über ihr. Sie hatte Angst: sie schrie.

„Mmmphf!“

Klick.

Dieses Klicken war lauter. Es war näher. Es war ein anderes Klicken. Es war das Klicken eines Kassettenrecorders. Dann kam ein Zischen, danach die Stimme:

„Emily, hab keine Angst, ich werde dir nichts tun. Ich könnte dir nie etwas Schlechtes antun, du bist viel zu schön dafür. Ich werde nur hier stehen und dich bewundern. Ich werde dich nicht anrühren und dir gewiss nichts Übles antun. Ich kann dir nichts Schlimmes antun, du bist gut geschützt. Ich könnte nie jemandem schaden den ich liebe.“

Das Band hielt an. Die Stimme war nicht menschlich. Emily erkannte das sofort. Es war eine am Computer erzeugte Stimme. Der berühmte Wissenschaftler der behindert war und nicht sprechen konnte hatte auch diese Stimme. Einige Frauen die nicht vollständig Keuschheit der Sprache befolgen wollen aber trotzdem ihre Stimme unattraktiv erscheinen lassen wollen benutzen diese Computerstimme auch. Dies ist auch sehr hilfreich wenn man nicht erkannt werden möchte.

Aber wer war diese seltsame unmenschliche Stimme?

Mit Sicherheit Herr Baxfield. Nur er hatte Zugang zu allen Teilen des Hauses und wusste von ihrer Fesselung. Andererseits war er so voller Respekt und gab sich solche Mühe sicher zu stellen das sie geschützt war. Warum sollte er das tun wenn er mit ihr zusammen sein wollte? Nein, wenn er sie wollte konnte er sie haben, wo auch immer und wie auch immer. Aber wenn nicht er, wer dann? Vielleicht ein Diener? Oder eine andere unbekannte männliche Person die im Haus war….

Sie lag mucksmäuschenstill, versteinert und auch seltsam erregt von der Gegenwart der Person die über ihr stand. Dann wer auch immer es war beugte sich nieder und küsste die Haube über ihrer Stirn. Sie erschauerte, teils aus Angst und teils aus Freude. Sie hörte Schritte und ein Klick. Er war gegangen.

Sie wusste er würde nicht zurückkommen. Sie konnte nun sicher schlafen.

Kapitel 8

Am nächsten Tag konnte Emily an nichts anderes als an ihren nächtlichen Besucher denken. Sie war kurz davor Connie davon zu erzählen aber sie brachte es nicht übers Herz, es hätte sofort Zweifel im Herzen ihrer Freundin gesät, entweder Zweifel an der Ehrbarkeit ihres Mannes oder Zweifel an der geistigen Gesundheit ihrer neuen Freundin. Sie saß stattdessen eng an sie geschmiegt im Garten in einer besonderen Frauen Kiste (ein kleiner Würfel mit halbdurchsichtigem Gewebe das ähnlich wie ein Moskitonetz half ihre Keuschheit und Abgeschiedenheit von der Welt zu bewahren) in die Burka gekleidet und rätselte wer es wohl sein könnte während sie dem Singen der Vögel lauschte und den süßen Geruch der Blumen einatmete. Ihr Herr? Mit Sicherheit nicht, er schien glücklich verheiratet zu sein und ein Ehrenmann. Vielleicht ein Diener? Aber welcher? Der Butler oder vielleicht der Diener des Hausherrn? Letzterer war ein sehr ansehnlicher Mann, war er es vielleicht? Emily stellt sich vor wie er in der Nacht über ihrem Bett stand……würde er sich nicht wünschen einen Schritt weiter zu gehen, ihren Knebel zu entfernen und ihre Lippen zu küssen….Ihr wurde heiß und ihre Hand versuchte sie dort zu berühren wo es nicht sein sollte, wäre nicht der Keuschheitsgürtel gewesen hätte sie es getan.

Falls es nicht der Kammerdiener, ein anderer Diener oder der Hausherr war konnte es vielleicht ein Eindringling sein, einer der sich einschlich und unerkannt blieb? Jemand der einen kurzen Blick auf ihre Augen in der Stadt erhaschen konnte und dann in eine wahnsinnige Liebe verfallen war; jemand der sie so sehr begehrte das er Leib und Leben riskierte um sie zu sehen, ein dunkler Gast auf einem schwarzen Hengst, einer der sich außerhalb des Gesetzes und der Gesellschaft stellte, einer der sie wegnehmen wollte um mit ihr ein Leben in Kühnheit zu führen….Diese Gedanken, verbunden mit dem eng geschnürten Korsett, ließen sie tief und leidenschaftlich atmen. Nun fürchtete sie nicht mehr die Nacht, sie sehnte sich nach ihr!

Weder in der nächsten, noch der übernächsten und auch nicht in der dritten Nacht kam jemand zu ihr, ihr geheimnisvoller Verehrer geriet etwas in Vergessenheit. Die Tage begannen eine schwer verschleierte und behindernde Monotonie zu entwickeln, etwas das Emily sehr begrüßte. Sie begann es zu lieben jeden Tag zusammengepresst und eingepackt zu werden um dann die Stunde damit zu verbringen sich mit Notizen zu unterhalten oder mit Connie, die sie mittlerweile ebenso gern hatte wie Connie sie, zu kuscheln. Durch ihre schriftlichen Unterhaltungen lernten sie sich gut kennen und es wurde mehr und mehr klar das Connie ein warmherziges Mädchen war das ihre Freiheit aufgegeben hatte um mit dem Mann den sie liebte zusammen zu sein. Emily bewunderte diese Leidenschaft und Unterwerfung und war überrascht diese Qualitäten in einem so jungen Menschen zu finden. Die meisten Mädchen in Connies Alter waren mehr an Kleidung und Augen Make-Up als an ernsthaften Dingen interessiert. Emilys Tage vergingen glücklich und das Leben wurde eine schöne wenn auch eingeschränkte Routine.

Dies änderte sich allerdings als der Sonntag kam. Wie der Hausherr es bereits angekündigt hatte war für den Kirchenbesuch besondere Kleidung notwendig und der Besuch des Gottesdienstes war selbstverständlich Pflicht. Das Ankleiden begann mit besonderer Unterkleidung. Dies konnte nicht alleine angezogen werden, Emily zog als erstes im Bad einen ihren ganzen Körper bedeckenden schwarzen Anzug aus Lycra der nur eine Aussparung für den Mund aufwies und Zentai genannt wurde. Sie knebelte sich mit dem Knebel den sie auch nachts trug. Nachdem sie Anzug und Knebel angelegt hatte ging sie zu ihrer Zofe um sich für den Kirchenbesuch ankleiden zu lassen. Statt des gewohnten Korsetts hielt Maggie etwas bereit das Emily noch nie zuvor gesehen hatte. Es war ein Korsett aber viel länger als das von ihr sonst getragene, es reichte vom Hals bis zu den Hüften und was am Emily am meisten erschreckte: es hatte keine Löcher für die Arme. Maggie brachte es zu ihr und bat sie die Arme hinter dem Rücken so weit wie möglich oben, damit sie nicht die Taillenschnürung beeinträchtigten, zu verschränken. Dann wurde das Korsett über die Arme gezogen, an der Vorderseite geschlossen und auf der Rückseite geschnürt. Die Schnürung presste die gefalteten Arme zusammen und reduzierte dann wie gewohnt die Taille. In diesem Korsett war Emily völlig hilflos, was natürlich der Sinn von Arm-Keuschheit war. Emily dachte das dies sehr gut zu diesem Tag passte der ja dazu bestimmt war Gott zu Ehren und ihm zu dienen.

Danach wurde die restliche Kleidung angezogen. Als erstes eine weite Abaya, dann die Kirchenburka die wirklich beeindruckend war. Im Gegensatz zu den anderen Burkas hatte sie kein Gesichtsnetz. Dort wo das Gesicht sein sollte war ein großes Kreuz aufgestickt um das hohe Maß an Religiosität der Trägerin zu bezeugen. Bei weitem erstaunlicher war das in diese Burka Ringe eingearbeitet waren die in etwa 3 Feet( ca 121 cm, Anmerkung der Übersetzerin) Durchmesser hatten so dass die Burka vom Körper ab stand, ähnlich wie die Reifrockkleider der viktorianischen Epoche. „So ist nichts von der Körperform zu sehen damit auch bestimmt kein Mann in Versuchung geführt wird“ flüsterte Maggie in ihr Ohr während sie ihr die Burka anlegte. Wie alle anderen Burkas hatte auch diese eine Haube im Inneren aber auch hier waren Unterschiede. Ebenso wie die Burka hatte auch die Haube kein Sichtfeld, statt Aussparungen für die Augen war ein großes silbernes Kreuz aufgestickt, außerdem bemerkte Emily nachdem Maggie den Knebel entfernt hatte das die Haube eine Art Tuch vor dem Mund hatte. Für einen kleinen Moment konnte sie frische Luft an ihren Lippen fühlen. Natürlich schwieg sie weiter. Über der Haube wurde ein neuer Knebel angebracht, er war anders als all die anderen Knebel die sie schon kannte. Ein Ringknebel mit einem Stöpsel der entfernt werden konnte in der Mitte. All dies wurde nun von einem weiteren Kleidungsstück bedeckt das ebenfalls mit Kreuzen verziert war. „Das ist für das Empfangen der heiligen Sakramente“ flüsterte Maggie ihr zu. „Du wirst zum Altar geführt, dort kniest du nieder und der Vikar persönlich wird die Mitte des Knebels entfernen und Dich mit dem Leib und dem Blut unseres Erlösers füttern. Nach beidem sagst du Amen. Hast du das verstanden Emily?“ Emily nickte und ließ sich dann von ihrer Zofe aus dem Raum führen. Sie gingen die Treppe hinunter, danach machten sie sich auf den Weg zur Kirche.

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Den Gottesdienst in dieser Aufmachung zu besuchen war eine völlig neue Erfahrung für Emily. Natürlich konnte sie nicht bei den Liedern mitsingen, das Korsett zwang sie dazu unbeweglich zu sitzen. Sie bemerkte dass sie sich viel mehr als sonst auf die Lesungen und die Predigt konzentrierte als sonst. Am Ende wurde sie zum Altar geführt, sie kniete nieder und wartete. Nach einem kleinen Moment merkte sie das die Burka angehoben wurde, dann wurde das Stoffstück das den Knebel bedeckte entfernt und das Mittelstück des Knebels wurde herausgenommen. Sie hörte die Worte, „dies ist der Leib Christi“, ein Stückchen Weißbrot wurde durch die Öffnung im Knebel geschoben. „Amen“, flüsterte sie als Antwort. Es fühlte sich unnatürlich an sprechen zu können, sie bemerkte das es das erste Wort war das sie gesprochen hatte seitdem sie in Brodsworth war. Nicht einmal im Bad hatte sie gesprochen denn es war niemand da der es hören konnte und es wäre auch schlechtes Benehmen gewesen.

Sie fühlte eine Hand auf ihrer Stirn die ihren Kopf etwas nach hinten drückte, das Tuch das ihren Knebel bedeckte wurde wieder angehoben. „Das Blut Christi“, mit diesen Worten ließ der Vikar einen winzigen Schluck Wein in ihren trockenen Mund fließen. „Amen“ antwortete sie, es erstaunte sie erneut wie unwirklich ihre eigene Stimme klang die noch vor einer Woche so vertraut für sie war.

Die Hand löste sich von ihr und die Mitte des Knebels wurde wieder eingesetzt, danach wurde sie wieder vollständig verhüllt. Ihre Zofe führte sie zurück zu ihrer Bank, dort kniete Emily nieder um zu beten. Ihr Gebet war voll Kraft denn nie zuvor hatte sie das Wunder der heiligen Kommunion so intensiv erlebt. Sie betete für sich, für ihre Familie und für ihre neuen Arbeitgeber. Besonders betete sie dass ihr Verehrer heute Nacht wiederkommen würde.

Aber als es Nacht war sah es nicht so aus als ob ihr Gebet beantwortet werden würde. In ihrer Nachtfesselung wartete und wartete sie aber niemand kam. Sie war kurz davor einzuschlafen als sie das bekannte, erschreckende und elektrisierende Geräusch hörte.

Klick!

Die Schritte näherten sich ihrem Bett. Dann hörte sie das andere bekannte Geräusch, das andere Klicken das vom Kassettenrecorder stammte. Sie hörte wieder die geheimnisvolle Roboterstimme.

„Emily meine Liebe, wie geht es Dir an diesem Sabbath Abend? Ich habe so sehr darauf gewartet dich wieder zu besuchen und deine himmlischen Formen zu betrachten. Ich würde mich dir sehr gerne nähern, mich über dich beugen und dich berühren. Darf ich das, wenn du es nicht erlaubst werde ich es nicht tun. Verbietest Du es mir?“

Emily atmete tief und nickte.

Klick. „Vielen Dank.“

Sie wartete, es erschien ihr unendlich lang aber es waren nur ein oder zwei Sekunden. Dann fühlte sie eine Hand die sanft über ihren Kopf strich. Die Hand streichelte über ihren Kopf und ihren Wangen. Sie hoffte das sich die Hand weiter nach unten bewegen würde aber sie blieb auf ihrem Kopf, streichelte sie sanft, liebend und fürsorglich. Dann war die Hand weg.

Klick. „Von ganzem Herzen Dank dafür meine Geliebte, aber bitt, ich habe eine weitere Bitte. Ich würde gerne deine Lippen küssen, aber ich fürchte das du laut werden wirst wenn ich es tue. Falls ich deinen Knebel entferne versprichst du mir ruhig zu sein, Emily Etherington?“

Emily nickte kräftig, sie wand sich in ihren Fesseln. Dies ging weit über ihre kühnsten Träume hinaus, von ihrem geheimnisvollen Liebhabe geküsst zu werden während sie hilflos und blind da lag. Wieder wartete sie, es kam ihr unendlich lang vor, die Erwartung in ihr wuchs und wuchs und dann fühlte sie wieder die Hand die sanft über ihr Gesicht strich und den Knebel löste. Der Knebel wurde entfernt, sie fühlte den Atem auf ihren Lippen. Sie wollte in Verlangen und Freude stöhnen aber sie hielt sich an ihr Versprechen, statt dessen beugte sie sich nach vorne so dass sich ihre Lippen eine Millisekunde eher trafen.

Dann, wie sie es sich ersehnt hatte, spürte sie diese Lippen. Sanft und leidenschaftlich. Sie küssten sich zunächst sanft, dann überkam sie die Leidenschaft, der Kuss wurde tiefer und tiefer. Ihre Zungen spielten miteinander. Tief unten, hinter ihrem Keuschheitsgürtel, explodierte Emily und sie kam. Sofort verließen sie die fremden Lippen und der Knebel kehrte zurück. Sie wartete in der Stille des Raumes und hörte wieder das Klicken, dann die Roboterstimme.

„Ich werde wiederkommen Geliebte, ich werde wiederkommen so oft ich kann. Gute Nacht.“

Die Schritte entfernten sich, sie hörten das sanfte Klicken der Tür. Sie blieb allein mit dem süßen Geschmack seines Mundes und der Erinnerung an die intensivste und schönste Erfahrung ihres bisherigen Lebens.

Kapitel 9

Nachdem dies geschehen war vergingen die Tage in Brodsworth Hall für Emily in einem erotischen, himmlischen Glanz. Am Tag war sie in einer Art gefesselt, bedeckt und zusammengepresst die sie viel mehr erregte als wenn sie nackt gewesen wäre, nachts lag sie blind, geknebelt und unbeweglich im Bett und wartete auf ihren Verehrer. Sie wusste nie wann er kommen würde, aber wenn er bei ihr war fühlte sie sich immer wie im Himmel. Sie wusste nie wann er kam, manchmal kam er mehrere Nächte hintereinander, dann wieder ließ er sie für eine Woche alleine. Immer bestimmte er was geschah. Er nahm nicht jedes Mal ihren Knebel ab. Manchmal stand er nur da und sah sie an, sie lauschte aufmerksam seinem Atmen, ein anderes Mal lehnte er sich über sie und streichelte sie sanft am ganzen Körper, von ihrem Kopf bis zu ihren Füßen. Sie fühlte es durch die Lagen von Kleidung, ihr Herz schlug dabei schneller. Manchmal, nur ganz selten, nahm er ihr den Knebel ab und küsste sie, drang mit seiner Zunge tief in sie ein. Er gab ihr nie einen Hinweis wer er war, die aufgenommene Stimme blieb immer die gleiche. Sie hörte von nun an immer dieselbe Nachricht, das Klicken und dann „Gute Nacht meine Liebe, bis zum nächsten Mal, träume süß.“ Das war es dann, sie wurde im dunklen alleine gelassen.

Am Tag überlegte sie wer er wohl war. Von den nächtlichen Küssen wusste sie das er glattrasiert und sich sehr um seine Körperhygiene kümmerte denn sein Atem war immer frisch als hätte er kurz zuvor mit Mundwasser gegurgelt bevor er sie besuchte. Er wusste wie man eine Frau glücklich macht, er wusste sehr genau wo er sie berühren musste um die richtigen Erregungen auszulösen. Das schloss den Butler aus, er war bärtig, ebenso den Hausherren, aber Spencer blieb im Rennen. Emily begann mehr und mehr zu glauben das Spencer ihr nächtlicher Liebster war. Folglich bemühte sie sich so viel wie möglich von ihm am Tag zu sehen aber es war schwierig. Er kam nur mit dem Hausherren zusammen, wenn sie kamen musste Emily mit dem Gesicht zu Boden niederknien. Außerdem war es üblich dass wenn die beiden kamen sie die Außerhaus Burka anziehen musste weil der Anblick der beiden Frauen für die Männer zu erregend war. Dies bestärkte sie in der Vermutung dass er in sie

Ihre Gefühle wurden auch durch die mittlerweile sehr enge Beziehung zu Connie angeregt. Auch wenn sie sich nie gesehen oder miteinander gesprochen hatten, sie kuschelten eng miteinander auf der Couch und auch im Garten und Emily begann davon zu träumen das sie nahe bei ihrer Herrin lag, ebenso wie sie es auch von ihrem geheimnisvollen Verehrer erträumte. Dies wurde noch von Connie verstärkt die immer wieder Notizen über sexuelle und intime Themen schrieb. Sie fragte ob Emily jemals einen Liebhaber hatte und welche Art von Männern sie mochte. Sie fragte auch ob Emily jemals mit einem Mann intim war und sprach von ihren Hoffnungen und Ängsten vor der Heirat mit Simon Baxfield, allerdings sprach sie als wahre Dame nie von dem was im Schlafzimmer passierte. Ihre Beziehung zueinander wurde immer enger, Emily wurde immer erregter dabei. Sie erzählte Connie das sie zwar nie einen Liebhaber hatte aber das es in der Schule ein Mädchen gegeben hatte. Sie waren sehr gute Freundinnen, als sie einmal zusammen in einem Bett lagen hatten sie sich in einer unschuldigen Art gegenseitig entdeckt. Emily musste zugeben das sie es genossen hatte auch wenn es sündig war und das sie sehr enttäuscht war als die Eltern des Mädchens sie mit einem Mann aus Derby verheirateten sobald sie achtzehn war. Das Mädchen war nun zweifache Mutter. Connie fragte dann wo sie sich berührt hatten, durch die dicken Schleier hindurch zeigte Emily es ihr so gut es ging. Connie berührte sie ebenfalls, beide wurden davon sehr erregt. Emily fragte sich währenddessen wie Connie wohl aussah ohne all diese dicken Schleier. Sie erinnerte sich an die Worte der Angestellten bei Craddock’s die Frau Baxfield als „süßes Mädchen, eine wahre Schönheit mit kornblumenblauen Augen und strohblonden Haaren“ beschrieb. Sie stellte sich solch ein Mädchen in einer Schuluniform vor die bei ihr auf dem Bett lag so wie damals Joanne Longmore.

Ihre Kleidung unterstützte ihre Erregung noch zusätzlich. Die Wochen vergingen, ihr Korsett wurde immer enger geschnürt und mit jeder weiteren Reduktion fühlte sie sich mehr und mehr erregt. Sie liebte es in ihrer Mitte so zusammengedrückt zu werden wie von einem Liebhaber der sie so sehr liebte das er sie nie wieder gehen lassen wollte. Sie liebte es von den Schleiern eingeschlossen zu werden, besonders von den schweren Kirchenschleiern die sie in ein anonymes heiliges Objekt verwandelten das unfähig war sich selbst zu helfen, dessen einziger Kontakt mit der Außenwelt die Sakramente der heiligen Kommunion waren. Sie sehnte den Sontag herbei an dem sie weder Arme noch Augen benutzen konnte und die Burka sie umgab wie eine Krinoline.

Seid dem Tag an dem sie angefangen hatte ihre Körper und ihre Gefühle gegenseitig zu erforschen bemerkte Emily das Connies Gaben an sie nicht nur häufiger sondern auch immer riskanter und erotischer wurden. Sie gab ihr Schuhe die so hochhackig waren das sie damit nur taumeln konnte und Schmuck für ihren Kopf dessen Gewicht durch die Haube deutlich zu spüren war. Es war eine Mode der reichen Frauen Ringe zu tragen die durch Nase und Ohr und auch durch die Hauben gingen. Diese Ringe waren mit einer Kette außerhalb der Haube verbunden die reich mit Juwelen besetzt waren. Diese Ketten glitzerten und schaukelten den ganzen Tag vor dem Gesicht, Connie kaufte für Emily und auch für sich einige davon. Sie waren alle schwer und luxuriös. Sie betrachteten sich gegenseitig, die Ketten und Juwelen glitzerten vor ihren Gesichtern.

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Allerdings waren dies die leichter zu tragenden Gegenstände. Bei weitem erregender waren die Dinge die Connie für si in den Geschäften in der Stadt kaufte. Zum Beispiel waren sie bei einem Juwelier, dort wurde ihre Burka nach hinten gelegt und ihr Kleid entfernt. Ein blinder Piercer der berühmt dafür war das er für keusche Frauen arbeitete stach durch ihre Nippel, es wurden Goldringe eingesetzt die Emily sehr erregten sobald sie mit ihren behandschuhten Händen darüber strich. Bei weitem schlimmer war die Stange aus Elfenbein die, wie Connie ihr sagte, alle Frauen hatten um ihr Leben „interessanter“ zu machen. Sie wurde in Emilys Po eingesetzt. Es funktionierte wirklich, sie fühlte die Stange den ganzen Tag als sei sie ein Werkzeug ihres Liebhabers das sie reizte und ständig daran erinnerte wonach sie sich so sehr vergebens in ihrem anderen Loch sehnte.

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Der Wunsch in ihr jemandem von ihrem Besucher zu erzählen wurde immer größer. Während die Gespräche und auch die Beziehung zu Connie immer intimer wurde rang sie immer wieder mit sich, war immer wieder kurz davor es zu erzählen. Eines Tages, nachdem das Korsett wieder um einen Inch enger geschnürt wurde, entschied sie sich es zu tun während sie nebeneinander im Garten lagen und mit ihren Nasenketten spielten.

Connie, ich muss dir etwas sagen

Was

Jemand besucht mich Nachts

Wer

Ich weiß es nicht. Es ist ein Mann. Er sagt er liebt mich

Hat er gesagt wer er ist

Nein aber er küsst mich und erregt mich

Ein Liebhaber

Ja aber ich will wissen wer er ist

Wer kann es sein, bitte nicht mein Mann

Nein er ist glatt rasiert, vielleicht Spencer

Niemals

Ich weiß nicht aber ich glaube er ist es

Ich werde es herausfinden

Kapitel 10

In dieser Nacht kam ihr Liebhaber nicht. Emily fragte sich ob Connie ihrem Mann etwas erzählt hatte. Hatte sie einen Fehler gemacht? Würde der Hausherr nun seinen Diener wegschicken? Oder würde er einfach nicht mehr kommen? „Bitte, bitte, lass ihn wieder kommen“ dachte sie bei sich.

Am Morgen nachdem sie angekleidet war ging sie wie immer in das Frauenzimmer um Connie zu sehen. Ihre Freundin saß auf dem Sofa, sie trug eine rote Burka mit goldener Stickerei. Sie rieben ihre Gesichter aneinander, dann schrieb Connie eine Notiz.

Ich habe es meinem Mann gestern Abend erzählt, er wird gleich hier sein um mit dir zu reden

Kurz darauf betrat Herr Baxfield gefolgt von Spencer den Raum. Sofort ging Emily zu Boden aber Herr Baxfield befahl ihr sich zu erheben und wieder auf dem Sofa Platz zu nehmen.

„Frau Etherington, ich möchte ihnen eine Frage stellen. Sie müssen die Frage mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten. Haben sie das verstanden?“

Emily nickte, sie war gespannt was nun kommen würde.

„Mein Diener Spencer hat bei mir um ihre Hand angehalten. Es ist offensichtlich dass er sich in sie verliebt hat, er fragte mich als Arbeitgeber und Herrn ob sie auf dem Heiratsmarkt verfügbar sind. Ich sagte ihm das sie einen Arbeitsvertrag haben, daher mache ich zur Bedingung das sie erst heiraten dürfen nachdem sie sich verpflichtet haben nicht weniger als 10 Jahre in diesem Haus als Freundin meiner Frau zu bleiben. Natürlich sehr gerne auch für länger. Nun frage ich sie: Wollen sie, Frau Etherington Edward Spencer unter den genannten Bedingungen heiraten?“

Das war zu schön um wahr zu sein, nicht nur das ihr Liebhaber sie heiraten wollte, auch ihr Arbeitgeber stimmte dem zu. Sie konnte heiraten und auf Brodsworth Hallbei Connie bleiben. Sie warf ihrer verhüllten und stummen Freundin, die ihre behandschuhte Hand in ihre legte, einen Blick zu. Dann nickte sie begeistert.

Lächelnd sagte her Baxfield „dann gilt die Abmachung. Sie werden heiraten so schnell ….!

Connie stand auf und gab ihrem Mann eine Notiz. Er las sie mit einem Lächeln.

„Frau Etherington, meine Frau würde gerne eine weitere Bedingung hinzufügen. Sie sagt eine Braut sollte immer wunderschön aussehen. Meine Frau sieht in ihnen eine Schwester, sie würde es als große Ehre ansehen wenn sie ihre Hochzeitsburka tragen würden.“

Noch bevor er sie förmlich fragen konnte drehte sich Emily zu Connie und rieb ihr Gesicht an das ihrer Freundin. Freudentränen flossen unter ihrer Haube. Connie nahm ihren Block heraus und schrieb eine weitere Notiz.

„Du musst dich auf 18 schnüren“ war alles was darauf stand.

Kapitel 11

Der Termin für die Hochzeit wurde auf einen Monat nach der Verlobung angesetzt. Emily bekam keine weiteren nächtlichen Besuche, stattdessen verbrachte sie ihre Zeit damit ihre Taille weiter zu formen. Sie wurde bis zum ohnmächtig werden geschnürt damit sie in Connies wundervolle Hochzeitsburka passte. Sie hatte Erfolg, an ihrem großen Tag fühlte sie sich fröhlich und unbeschwert. Blind gemacht und mit dem Gewicht der 10 Fuß langen Schleppe hinter ihr ging sie den Mittelgang der Kirche entlang. Sie wurde mit Edward Spencer verheiratet. Dann folgte die Feier während er sie blind und stumm blieb bis Maggie sie zu ihrer Hochzeitsnacht ins obere Stockwerk führte.

Sie wurde gebadet, danach schminkte sie sich und frisierte sich. Ihre Hochzeitsburka wurde ihr wieder angezogen. Sie wurde zum Bett geführt auf dem sie saß und wartete. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor bis sie das so vertraute Klicken hörte und sich Schritte dem Bett näherten. Der äußere Schleier wurde nach hinten geschlagen, ihre Haube gelöst und vorsichtig abgenommen. Ihre Augen gewöhnten sich an das Licht aber als sie sah wer vor ihr stand keuchte sie kurz auf. Es war nicht wie erwartet Edward Spencer der sie auszog, es war Simon Baxfield. Hinter ihm standen sowohl Spencer als auch die tief in weiß verschleierte Connie.

„Frau Spencer, ich verstehe das meine Gegenwart hin diesem Moment für sie ein großer Schock ist aber es ist unglücklicherweise notwendig, denn ich…..nein, wir, müssen ihnen etwas sagen das wir ihnen unmöglich vorher mitteilen konnten. Wie müssen ihnen eine Geschichte erzählen, es ist ihr gutes Recht sie zu kennen.

Leider hatte ich das Pech anders als andere Männer geboren zu werden, anders in meinen Wünschen was meinen zukünftigen Lebenspartner betrifft. Obwohl es normal und geheiligt ist das ein Mann eine Frau bevorzugte ich die Zweisamkeit mit einem Mann. Über Jahre habe ich so gelebt, es gelang mir dies vor der Welt geheim zu halten obwohl es sich vielleicht einige gedacht hatten. Wie auch immer, vor beinahe zwei Jahren kam es heraus. Irgendwer sah mich mit meinem Freund und drohte mir dies öffentlich zu machen. Ich bezahlte beide für ihr Schweigen aber Gerüchte sickerten durch und es wurde mir klar dass ich etwas dagegen unternehmen musste. Mein Sitz im Parlament war in Gefahr, es bestand die Gefahr das ich mein Einkommen als Abgeordneter verlieren würde. Dies hätte bedeutet das ich auch Brodworths Hall verliere würde denn ich zahle immer noch die Schulden ab die mein alkoholkranker Vater mir hinterlassen hatte. So kam es das ich nach einem passenden Mädchen suchte, eine Suche die verrückt erscheinen muss. Welches normale Mädchen würde einen Mann nehmen dessen sexuelle Interessen nicht dem anderen sondern dem eigenen Geschlecht galten? Dann führte das Schicksal die Wege von einem jungen Mädchen namens Connie Cooper und mir zusammen. Ihr Vater war Mitglied im selben Golfclub dem auch ich angehöre. Eines Tages während einer Club Feier beschloss ich die Bar zu verlassen und hinaus zu gehen um in Ruhe eine Zigarre zu rauchen. Plötzlich hörte ich Stimmen hinter den Büschen. Mir schien es als sei eine Dame in Schwierigkeiten, also ging ich näher heran um ihr zu helfen. Zu meinem Schrecken sah ich Connie Cooper die mit einer gewissen Frau Rutland, eine junge mit einem anderen Clubmitglied verheiratete Frau, offensichtlich gleichgeschlechtliche Liebe trieb. Beide flehten mich an ihr Ansehen nicht dadurch zu ruinieren das ich es ihren Herren erzählte. Ich versprach ihnen zu schweigen allerdings mit der Bedingung das Connie mich heiraten würde. Connie war sofort einverstanden, ihr war es egal wen sie heiratete denn sie interessierte sich nur für Frauen. Sie machte nur zur Bedingung das ich mich ihr nie sexuell nähern sollte, dies hatte ich ja ohnehin nicht vor.

So kam es das wir heirateten. Unser Ansehen in der Gesellschaft war sicher, es wurde sogar noch höher da wir beide übereinkamen das Connie die höchste Stufe der Keuschheit leben sollte. Es passte perfekt zu meinem politischen Ansehen und sie hatte schon seit langem Fantasien in denen sie über den ganzen Tag gefesselt und eingeschlossen war. Das war nun das Leben das wir lebten, ich konnte mich meinem Geliebten hingeben und sie genoss das Leben in Fesseln das sie so sehr ersehnt hatte.

Es gab da allerdings einen Fehler, nämlich den das meine Frau eine Freundin, eine Liebe, für sich haben wollte. Jemanden mit dem sie ihr Leben teilen konnte. Aber wie sollten wir dies finden? Wir inserierten aber alle Bewerberinnen waren entweder nicht bereit die Art gekleidet zu sein zu akzeptieren oder sie teilten nicht ihre Vorlieben. Dies änderte sich als sie zu uns kamen. Ein schnell durchgeführter Blick in ihre Vergangenheit, ich hatte dafür einen Detektiven engagiert, brachte Gerüchte über eine Liaison zwischen ihnen und einem Mädchen namens Joanne Longmore, sie ist nun eine Frau Mountford, heraus und ihr Gesicht das wir in der öffentlichen Datenbank sahen gefiel meiner Frau. So kam es das sie angestellt wurden und wie sie selbst am besten Wissen wurde das Band zwischen ihnen und Connie sehr schnell sehr eng. Das war der Zeitpunkt an dem sie begann zu ihnen Nachts ins Zimmer zu kommen um sie zu verwöhnen und zu küssen. Sie ließ sie in dem Irrglauben das sie einen männlichen Verehrer hatten aber sie hätten sich denken können das kein Mann den weiblichen Körper mit so viel Wissen berühren kann wie sie ihren berührte. Dann warteten wir bis sie es Connie erzählten und als sie es taten war unser Plan aufgegangen.

Es tut uns allen sehr leid dass wir dich getäuscht haben Emily, aber es bleibt die Tatsache bestehen dass du nun Frau Spencer bist. Falls du jemals den Wunsch verspürst dich deinem Ehemann, meinem Liebhaber, zu vereinen wird dies geschehen aber nur mit einem Laken zwischen euch, außerdem wird Connie deine Hand halten. Wie du siehst, solltest du den Wunsch verspüren Mutter zu werden so kann dies auf diese Art erfüllt werden und außerdem brauchst du dir um Geld keine Sorgen mehr zu machen. Ich habe testamentarisch verfügt dass mein Vermögen nach meinem Tod zu gleichen Teilen unter euch dreien aufgeteilt wird. Natürlich wird die Ehe mit Edward nur auf dem Papier bestehen, deine wahre Geliebte wird Connie sein. Du wirst mit ihr nachts das Bett teilen und am Tag mit ihr zusammen verschleiert und gefesselt leben. Wir werden jetzt gehen aber Connie, die jetzt blind und stumm ist wird bleiben. Sie wartet darauf dass ihre Geliebte sie entschleiert. Gute Nacht, Emily.“

Herr Baxfield und Spencer gingen ohne ein weiteres Wort hinaus und verschlossen die Tür hinter sich. Emily war von dem was sie gehört hatte durcheinander gebracht worden. Ihr Liebhaber über alle die Monate war eine Frau, sie begehrte also eine Frau. Ärger darüber das sie so getäuscht wurde kam in ihr auf aber als sie die verhüllte Gestalt vor sich sah verspürte sie ein völlig anderes Gefühl. Langsam ging sie zu der in die Burka gehüllte Gestalt und führte sie langsam zum Bett. Dann nahm sie vorsichtig und liebevoll, wo wie es nur eine Frau tuen kann, die Burka ab und entfernte die Haube. Eine junge Frau kam zum Vorschein. Sie hatte strohblondes Haar und große, glücklich strahlende kornblumenblaue Augen, sie war bei weitem schöner als Emily es sich gedacht hatte. Das Mädchen lächelte sie an, ihre Lippen fanden zueinander und Emily wusste das dieses Märchen für immer wahr sein wird…

ENDE

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Copyright © 2010, Dave Potter

Copyright © 2014 für die deutsche Übersetzung, Janet

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