Der Widerspenstigen Verschleierung

Der Widerspenstigen Verschleierung

von Michelle

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Read the English original:
The Veiling of the Shrew

Alles begann, als ich eines Tages gelangweilt war und begann das Internet zu durchstreifen.

Nein, eigentlich fing es an, als ich mein Studium beendet hatte und keinen Job finden konnte. Deshalb war ich in erster Linie im Internet. Der einzige Job den ich passend gefunden hätte, war eine Anzeige für ein Hotel in Dubai. Dieser schien nach meinem Geschmack zu sein, aber ich wollte nicht ins Ausland und obendrein, selbst wenn sie dort einer Frau erlauben würden Assistent der Geschäftsleitung zu sein, so schreckte mich der Gedanke an all die schwarzen Schleier ab. Am Abend erwähnte ich es gegenüber meinem Freund, nachdem er von seinem Job als Assistenzarzt nach Hause kam. Aber er lachte und sagte, daß sie dort nicht alle schwarze Schleier tragen. Ich schmollte, fragte woher er das wisse und fuhr mit einer Rede über die Unterdrückung der Rechte der Frau durch den Zwang sich so anzuziehen fort. Wie üblich, wenn ich in eine dieser Stimmungen kam, wurden Johns Augen glasig und er aß schweigend, während er vorgab meinem Wortschwall zuzuhören.

Am nächsten Tag fuhr ich mit meiner Jobsuche fort, bemerkte aber, daß der gleiche Job an verschiedenen Orten angeboten zu werden schien. Entweder das, oder es gibt eine Menge neuer Hotels in Dubai. Ohnehin erinnerte es mich an das was John gesagt hatte und hörte zunächst auf mir die Seiten über Dubai anzuschauen, dann die Seiten über das was sie dort tragen, dann die Seiten, die die vielen Formen des Schleiers beschreiben und zum Schluß die Seiten, die beschreiben wie es ist einen Schleier zu tragen. Aber jetzt war ich ein bisschen mehr am Gegenstand selbst interessiert. Noch konnte ich mir nicht vorstellen selbst Einen zu tragen, aber vielleicht war ich ein Wenig voreilig diejenigen zu verurteilen die es eigentlich betrifft, besser gesagt, gezwungen sind dies zu tun.

Wie auch immer, diese Suche führte mich zu einer kleinen Seite mit dem Namen `Tales of the Veils´. Diese bot eine Menge der gleichen Details, aber auch eine Unmenge erfundener Geschichten an welchen ich bald hängen blieb. Ich selbst konnte mir nicht vorstellen ein Gegenstand dieser Geschichten zu sein, aber mir Andere in dieser Situation vorzustellen war ziemlich erregend. In ein paar dieser Geschichten schien eine ältere Dame zu sein, die die Jüngeren zum verschleiern aufforderte. Nun, einer Menge Mädchen zu sagen was zu tun ist, das ist ein Job den ich mit Genuß tun kann.

Ehe ich es bemerkte kam John nach Hause, um mich so scharf wie man nur sein kann vorzufinden. Aber ohne für ihn Abendessen gemacht zu haben. Ich schusterte verzweifelt ein Essen zusammen und stellte es auf den Tisch. Dann setzte ich mich ihm gegenüber hin. Er fragte mich, warum ich nicht essen würde und ich sagte, daß ich nicht hungrig sei, zumindest nicht nach Essen. Er schaute mich seltsam an, aber sobald er fertig war, schleppte ich ihn ins Bett um mich mit dem zu füttern wonach ich zu genau dieser Zeit hungerte.

Nach langem Vorspiel und einem guten Fick legte ich mich auf den Rücken, nahm seine Hand und schob seinen Finger in mich um mich weiter kommen zu lassen. Er ist dabei nicht sehr gut, aber welcher Mann ist das schon? Man würde annehmen, daß von allen Leuten gerade ein Arzt imstande sein müsse zu wissen WO, oder wenn er sich nicht sicher ist, WAS zu tun ist, nicht wahr? Kein Gedanke! Anscheinend sollte man es vorziehen sich auf etwas wie Geburtshilfe oder Gynäkologie zu spezialisieren ehe das peinliche Thema, wie eine Klitoris denn nun funktioniert, aufkommt.

Wie auch immer. Wie ich so vor mich hinschnurrend daliege und er mich, auf seiner Seite liegend grinsend anschaut, murmelte ich: „Magst du Mädchen in Schleiern?“ woraufhin er antwortete: „roh, medium oder gut durch?“. Ich öffnete meine Augen und schaute ihn spöttisch an. Nun erklärte er, daß er annahm, ich spräche wieder über diese schwarzen Schleier im mittleren Osten. Wie er denke, müßten jene die diese tragen, in Abhängigkeit ihrer Aufenthaltsdauer in der Sonne, in drei Garstufen kommen. Ich lachte und er fügte hinzu, da sie, um das zu vermeiden, wetterabhängig schwitzend oder eingeölt seien, könne man sie auch gekocht, frittiert oder gebraten haben. Ich kicherte etwas länger, sagte ihm dann aber, er solle jetzt nicht albern sein und sagen, ob er Mädchen in Schleiern möge. Er dachte eine Weile nach und antwortete dann, daß es ihn nicht stören würde mich im Hochzeitsschleier zu sehen. Ich war verblüfft, da ich angenommen hatte, daß er eigentlich jetzt noch nicht heiraten wollte.

Tatsächlich hatte auch ich angenommen jetzt noch nicht heiraten zu wollen! „Ist das ein Antrag?“ fragte ich versuchsweise. Woraufhin er aufstand und mich auf die Bettkante zog. Dann kniete er sich hin und machte mir einen Heiratsantrag. Ich fühlte ein Kribbeln in mir und natürlich nahm ich an. Der nächste Tag war sein freier Tag, ein wirklich ziemlich seltenes Vorkommnis. Wir gingen in die Stadt, waren bald verlobt und hatten die Eheringe ausgewählt. Nun war es offiziell. Auch kamen wir an ein paar Hochzeitsausstattern vorbei, welche er anscheinend enthusiastisch betreten wollte. Ich lachte und sagte, daß er mich nicht vor dem großen Tag in meinem Hochzeitskleid sehen würde. Abgesehen davon haben wir trotzdem einen schönen Tag verbracht.

Auf dem Nachhauseweg nahmen wir eine Pizza mit und während er sie auspackte hastete ich nach oben, schlüpfte in mein sexieste Negligeegarnitur, naja eigentlich meine Einzige, dann kam ich zurück, versuchend mich so gut als möglich sexy zu verhalten und auszusehen. Er grinste, stellte aber, annehmend daß ich gegenüber sitzen würde, das Essen auf den Tisch und setzte sich. Man sollte den verwirrten Gesichtsausdruck gesehen haben, als ich jedes verfügbare Kissen auf einen großen Haufen am Gaskamin warf, seine Hand nahm und ihn dorthin zum Sitzen führte. Dann schwebte ich, meine Bewegungen übertreibend, um meinen Morgenrock in der Brise schwingen zu lassen, mit einer einzigen Gabel und einem verruchten Ausdruck meiner Augen, zum Tisch zurück. Ich kniete vor ihm, schnitt ein Stück aus der Pizza und führte es zu seinem Mund.

John saß ziemlich dusselig da, deshalb bemerkte ich: „Du mußt Deinen Mund aufmachen, Du Dummerchen!“ Als er es tat, schob ich es ihm in den Mund. Dann drückte ich mit meinem anderen Zeigefinger seine Oberlippe auf die Gabel und zog sie zurück. Er kaute und schluckte, also wiederholte ich es. Dies ging eine Weile so weiter bis er bemerkte: „ Willst Du nichts?“ Daher antwortete ich, daß ich essen würde was er übrig läßt. Er lachte daß das eine riskante Strategie wäre, da er mühelos die gesamte Pizza essen könne. Ich nickte und sagte, daß mich das dann für mein Hochzeitskleid dünn genug machen würde. Dies führte zu einem verwirrten Blick, sodaß ich erklärte, daß ich vor der Hochzeit etwas abnehmen wolle und mit meiner Taille schon länger unzufrieden sei. Als er fragte was mit meiner Taille verkehrt sei, bat ich ihn seine Hände herumzulegen und zu drücken. Er tat es ziemlich schlaff, deshalb sagte ich ihm, daß er es ordentlich machen solle, was er dann auch tat. „Hier,“ sagte ich, „solch eine Taille möchte ich.“ Er witzelte, daß das eines dieser Korsetts benötige, die viktorianische Frauen trugen. Ich grinste und nickte. Nachdem er einige Bissen Pizza zu sich genommen hatte, bestand er darauf, daß ich den Rest aß. Gefolgt von einer weitaus besseren Nacht im Bett hatte er Dienst und ich ging wieder ins Internet. Vorgeblich um nach einem Job zu suchen. Aber ich war bald wieder bei den Schleiergeschichten. Diese Nacht stellte ich im Bett erneut die Frage, er lachte und sagte er nehme an, ich könne in einem dieser Haremskleider cool aussehen, aber er könne sich nicht denken, daß die schwarzen Ummantelungen meine Figur hervorheben würden. Am nächsten Tag durchsuchte ich die Angebote, und strickte mir meine Interpretation der Haremskleidung aus der Damenunterwäscheabteilung des örtlichen Kaufhauses zusammen. Obwohl ich einige Gazetücher erhielt, schien keines für den Gesichtsschleier verwendbar. Das erwies sich als das problematischste Element. Offensichtlich war das hier nicht sehr gefragt. Ich wollte eben aufgeben und die Tücher benutzen, als ich einige wirklich raffinierte Slips bemerkte, welche weiter hinten aufgehangen waren. Vortäuschend, das ich sie mir aus der Nähe ansehen wolle, hielt ich sie vor mein Gesicht. Aber ich war sicher, daß sie passen würden. Es war nicht einfach das Gesuchte zu finden. Aber immerhin waren sie nicht gebraucht. Ich kam nachhause und bereitete das zuvor gekaufte Essen vor. Alles in Häppchen. Zog mich um und öffnete den Wein.

Unglücklicherweise kam John etwas später nach hause. Wie es oft, aber nicht regelmäßig, Assistenzärzten passiert. Er schaute müde aus, aber das verschwand bald als seine Augen für mich entbrannten, während ich in der Mitte des Raumes stand und meinen Kopf leicht gesenkt hielt. Er schaute auf mich herab, dann zurück und lechzte schier. Alle Zweifel, daß es nicht funktionieren würde, waren auf der Stelle beseitigt.

Ich fütterte ihn erneut, führte ihn ins Bad, stellte die Dusche an und zog ihn aus. Selbst immer noch angezogen, ging ich zu ihm in die Dusche. Eher auf die Schnelle meine Kleidung durchnässend, aber bewirkend, daß sein Penis, von der ordentlichen Erektion die er die meiste Zeit des Abends innegehabt hatte, aus allen Nähten zu platzen schien. Mit meinen steifen, durch den nassen BH sichtbaren Nippeln, zog ich das durchsichtige Pyjamaunterteil, welches ich als Haremshose verwendet hatte, herab, legte meine Arme um seine Schultern und flüsterte: „Heb´ an!“

Er verstand die Botschaft, hob mich an und ließ mich auf `Ihn´ herabgleiten. Zunächst bedeutete das, daß unsere Gesichter etwa auf gleicher Höhe waren und mit ihm in mir wurde ich unterstützt. Ich küsste seine Lippen durch den improvisierten Schleier. Angenommen hatte ich, daß es sich mit dem Schleier nicht richtig gut machen, und bald weggeschoben werden würde.

Wie kann man sich nur täuschen!

Die feuchtigkeitsgetränke Stofflage stoppte uns nicht. Eher machte es uns mehr entschlossen, den Kuß durchzuführen. Vielleicht fragten sich unsere Zungen, warum ausgerechnet sie verschleiert waren, aber sie schienen sich nicht, wie sie versuchten ihre neue Umgebung zu erkunden, ihres Eindringens in des jeweils anderen Mund zurückhalten zu können.

Zwischenzeitlich hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mit Betreuung meines Unterleibes. Es benahm sich wie es sollte. Steif wie ein Knochen.

Schließlich trennten sich unsere Münder und John begann mich auf ihm hoch und runter zu bewegen. Ich ächzte vor Vergnügen, als er es viel besser als jemals zuvor machte. Ich kam lange vor ihm und als er dann soweit war, schien er nicht so schnell wie sonst schlaff zu werden. Ein paar Tage früher hätte ich gesagt, daß unser Sexleben nicht allzu schlecht war. Nun begriff ich plötzlich, daß wir bis zum heutigen Tage noch gar nicht damit angefangen hatten.

Da mir immer noch Wasser von der Kleidung tropfte, wickelte er mich in ein großes Handtuch, zog sich selbst einen Bademantel an und trug mich ins Bett. Ich schlug vor, er solle ein anderes Handtuch für mein nasses Haar holen bevor ich mich zurücklege. Also ging er, holte Eines und legte es über meinen Kopf. „Nun schling´ es unter mein Kinn“ regte ich an, da es mir nicht möglich war, meine eigenen Hände, welche im größeren Handtuch gefangen waren, hierzu zu benutzen. Natürlich hätte ich sie herausbekommen können. Aber ich wollte nicht. So hilflos eingewickelt zu sein, empfand ich als einfach wundervoll und ich wollte das in keinem Fall zerstören. Er tat was ich ihm vorschlug und ich bat ihn es über meinen Mund zu ziehen. Als er darauf hinwies, daß mein Mund bereits bedeckt sei, bat ich ihn es trotzdem zu tun. Ich habe es vergessen, da es mir so natürlich erschien.

Er kicherte, als er das Handtuch nach oben zog. Dann zog er das Oberteil des Handtuchs über meine Stirn herab, bis nur noch eine schmaler Schlitz für meine Augen blieb. Ich zerfloß in einem Schauder der Lust, als sich meine Sicht auf sein von undurchsichtigem Weiß umgebenes Gesicht reduzierte. All meine seitliche Sicht war weg und ich fühlte mich wundervoll. Er legte sich neben mich und ich zappelte ein bisschen, bis er mich dann fest an sich zog. Wir unterhielten uns noch einige Zeit und später fragte er, ob ich denn nun herauskommen wolle. Aber ich schüttelte den Kopf. Niemals wollte ich herauskommen.

Er sagte, daß es Zeit zum Schlafen sei, da er am nächsten Tag früh aufstehen müsse. Aber ich schob mich noch enger an ihn und flüsterte, daß wir diese Nacht so schlafen sollten. Er fragte, ob ich gut genug atmen könne und ich nickte. Dann bat ich ihn meine Augen vollständig zu verschließen. Er sagte ich solle nicht albern sein, aber ich beharrte darauf bis er es tat. Das Letzte was ich in dieser Nacht sah, waren seine Finger, während sie das Handtuch über meine Augen zogen. Von weißem Nebel zu Schwärze wechselnd als er es tat.

Als John am nächsten Morgen mit mir, die ich immer noch eingewickelt war, aufwachte, stellte er meine Sicht wieder her. Er scherzte darüber, mich so hier zurück zulassen. Worauf ich kicherte und ihm sagte, er möge mich zusätzlich noch in die Decke einwickeln. Das tat er. Ebenfalls kichernd als er es machte. Dann ging er duschen und sich für die Arbeit umziehen. Er gab mir einen Kuss und wandte sich zum gehen als ich hüstelte. Er schaute mich mit einem verwunderten Ausdruck an, zu welchem ich bemerkte: „Ich kann immer noch sehen.“

Mit einem Grinsen auf seinem Gesicht gab er mir einen Kuss, dann war mein Sehvermögen wieder weg. Das Pulsieren zwischen meinen Beinen begann erneut als er es tat und ich war unglaublich glücklich. Eingewickelt wie ein Neugeborenes daliegend, hörte ich die Tür ins Schloß fallen. Natürlich hätte ich binnen Sekunden herauskommen können, doch das wollte ich nicht. Das Gefühl des Gefangenseins war so gut. Jedoch ohne Johns haltenden Arm, wurde es unweigerlich schrittweise immer loser und nach etwa einer Stunde mußte ich aufgeben und das Bett verlassen.

Natürlich erst nach dem, sehr nötigen, Pinkeln, war ich wieder im Internet und suchte nach Beidem – Verschleierung und Eingewickeltsein. Mir wurde bald völlig klar, daß ich mit diesen Empfindungen nicht alleine war. Da waren Unmengen von Seiten, geeignet mir die nötigen Gegenstände zu liefern, mich angemessen bewegungslos zu halten.

Und außerstande zu sehen.

Und außerstande zu hören.

Und außerstande zu sprechen.

Und außerstande zu fühlen.

Und außerstande alles mögliche zu tun was man sich vorstellen kann.

O Mann, offensichtlich war ich nicht die Erste mit solchen Gedanken.

Einige dieser Gegenstände, aus Metall oder dergleichen, sahen ziemlich harsch aus. Sie reizten nicht. Das Gefühl des Abgeschnitten- und Ausdemverkehrgezogenseins könnte ich gemocht haben, aber ich wollte es in einer Art von Behaglichkeit. Aber das scharfe Zeug hatte mich sogleich feucht werden lassen. Ich flog über die Seiten und bald hatte ich eine kleine Liste der Dinge zusammen, die ich gerne ausprobieren würde. Naja, tatsächlich eine ziemlich lange Liste. Indes, ohne Job stand es außer Frage diese Menge zu kaufen. Als Arzt wurde John für sein Alter sehr gut bezahlt. Aber ich vermute, er wollte seine Einkünfte in ein Haus investieren. Nicht in ein Gefängnis für mich.

So blieben mir nur die schon gekauften Sachen und unsere Zeit im Bett blieb weiterhin der Höhepunkt unserer Tage, obgleich der Reiz dieses Tages allmählich verblasste.

Aber ein Jahr später fand ich mich dann wieder einen Schleier tragend. Als ich mich daranmachte, am glücklichsten Tag meines Lebens, den Mittelgang der Kirche zu unserer Hochzeit entlangzulaufen. Hinter dem Empfang hob mich John hoch und trug mich, immer noch in meinem Kleid, ins Hochzeitszimmer, wo er mich buchstäblich durch die Luft ins Bett warf und hinterher hechtete, ehe ich gelandet war. Unglücklicherweise landete ich mit einem Krach, als das Mieder meines Kleides versuchte, aber glücklicherweise nicht schaffte, mir jede Rippe auf der unteren linken Seite zu brechen. Bedauerlicherweise landete ein gut gebauter Mann Sekunden später und machte das Gleiche mit meiner rechten Seite. Und ich krümmte mich ein Weilchen vor Schmerzen.

Schließlich aber gewann ich meine Fassung zurück. John, im Moment seiner Ankunft aus dem Anzug schlüpfend, das dauerte rund zehn Sekunden, meinte, daß wir mich nun besser ausgezogen bekommen sollten. Für mich war es sehr viel schwieriger, da daß Korsett aufgeschnürt werden mußte, das Angebot meines jetzigen Assistenzarztes, es aufzuschneiden, ablehnend. Ich ging ins Bad und pinkelte so gut ich konnte, dann ging ich durch das Schlafzimmer, wo ich meinen Schleier aufhob, zurück, legte ihn an und begann wieder den Hochzeitsmarsch zu summen. John fragte was ich machen würde und ich scherzte, daß er in der Kirche so ausgesehen habe, als wolle er mich sogleich und angezogen bespringen.

Manchen Leuten muß man es nicht zweimal sagen!

Er senkte den Tüll, den er viele Stunden zuvor gehoben hatte, über mein Gesicht zurück, hob mich sanft aufs Bett und gab mir den besten Fick seit jenem ersten Tag, an dem ich das Haremskostüm in der Dusche getragen hatte. Wie Frischverheiratete, welche wir ja auch waren, wälzten wir uns im Bett herum. Und mit meinem, immer noch um die Hüfte festgeklammerten, armseligen Kleid hatte ich nahezu soviel Schmerzen wie es vorher meine Rippen zu erleiden hatten. Schließlich pausierten wir und John schlug vor mich nun doch besser auszuziehen. Aber ich stand einfach auf, zog meinen Schleier erneut über, ging ins Bad und kam mit einem Stapel flauschiger Handtücher zurück. Er schaute mich an als sei ich verrückt geworden, erinnerte dann aber was er mit ihnen zu machen hatte. Bald war ich ein weiteres Mal in meinem eigenen Frotteekokon rundherum eingewickelt und wurde fest in seinen Armen gehalten, wo ich tief einschlief, als er erneut meine Sicht von der weißen Unschärfe des Schleiers, mit dem Handtuch zur Undurchsichtigkeit reduzierte.

Am nächsten Morgen mußte er er natürlich nicht ins Krankenhaus. Deshalb sagte ich ihm, er möge die Gürtel seiner Hose und des Bademantels verwenden, damit ich nicht auseinanderfalle, und dann gehen um etwas zum frühstücken zuzubereiten. Er grinste und innerhalb einer Stunde fütterte er mich, wie ich es mit ihm ein Jahr zuvor getan hatte. Natürlich mußte er, um meinen Mund zu finden, die Handtücher weit genug öffnen und den Schleier heben. Als Dieser aber seitlich in den Handtüchern steckte, fühlte ich mich in meiner Sicht angenehm eingeschränkt. Gerade in der Lage zu erkennen, daß die Gabel sich Richtung meines Mundes bewegte und dennoch mit einer kleinen Ahnung des Daraufbefindlichen.

Dann stellte er mir eine überraschende Frage – warum ich dies vergangenes Jahr nicht fortgeführt hätte, wenn ich es doch so möge. Ich errötete und faßte den Mut ihm zu erzählen, was ich im Internet gefunden hatte und hoffen würde, daß er nicht schlecht über mich denke. Aber er grinste und wollte nicht verstehen, weshalb ich verlegen sei. Letzten Endes hätte ich, während wir es uns nicht leisten konnten, weder das Eine noch das Andere gekauft.

Er meinte dann, ich solle mich, da wir bald nach Paris fahren würden, nun besser umziehen. Ich senkte, wohl wissend, daß man ein einmal ausgezogenes Hochzeitskleid selten wieder anzieht, enttäuscht den Kopf. Er grinste und erwiderte, daß er glücklich wäre, würde ich es im Auto tragen wollen.

Zwei Stunden später waren wir auf der Fähre nach Calais. Ich immer noch im Hochzeitskleid und Schleier, er in Jeans und T-shirt. Ratet mal, wer unzählige Male photographiert wurde. Auch machten wir, so gut es auf so etwas Grobschlächtigem wie einer Kanalfähre ging, den „Titanicflieger“, ehe wir wieder zu unserem Auto, welches wir in einer der vordersten Entladepositionen geparkt hatten, heruntergingen.

Im Schein der französischen Sonne waren wir bald mit heruntergelassenem Verdeck auf dem Weg nach Paris. Sehr zur Belustigung anderer Fahrer, versuchte ich den vom Fahrtwind verwehten Schleier über meinem Gesicht zu halten. Ich bin mir sicher, daß wir mehrere Beinaheunfälle verursachten, als die Leute zu mir herüberschauten und klatschten. Wir erreichten das Hotel und bekamen direkt eine kostenlose Aufstockung zum besten Zimmer, wo uns eine Flasche Champagner erwartete. Ein kurzer Abstecher zum Pinkeln ins Bad offenbarte einen großen Stapel flauschiger, weißer Handtücher. So ließ ich mich wieder einwickeln, ob mein Mann es wollte oder nicht.

Am nächsten Morgen mußte ich dann endlich mein Kleid ausziehen, da ich ein Bad mehr als alles Andere benötigte. Dann zog ich meine normalen Sachen an und wir gingen in die Vorhalle des Hotels. Eine Gruppe Frauen, alle in orientalischer Tracht, stand vor der Rezeption. Ich konnte mich nicht bremsen mir Jede anzusehen, dann stupste ich John an, zeigte diskret dorthin und sagte: „So Einen möchte ich.“ Obwohl er in dieser Beziehung vermutlich bereits einige Zweifel entwickelt hatte, schaut er er mich dennoch an als sei ich verrückt. Aber ich bestand darauf und ging zu der Person, welche das trug, was ich aus den Geschichten als das erkannte, was Nijab genannt wird. Ich versuchte Englisch, aber sie schüttelte ihren Kopf. Mit meinem ziemlich erbärmlichen Französisch bekam ich bessere Resultate und sie gab mir die Adresse eines Ladens. Unser Schaufensterbummel zur Galerie Lafayette hatte sich erledigt. Ich hatte einen wirklichen Einkauf vor.

Nach einem langen Ausflug durch die Stadt fand ich den Ort, welcher irgendwie schmuddelig aussah, aber die richtigen Sachen im Schaufenster hatte. Ein Klopfen an der Tür und es erschien eine alte Frau, die mich hereinwinkte und den armen John, eben wie bei den Hochzeitsvorbereitungen zuhause, ausschloß. Aber er wartete draußen und eine halbe Stunde später erschien seine verwandelte Frau wieder.

Sein Mund klappte auf und zu. Aber kein Ton kam heraus. Was merkwürdig erscheint, da eigentlich mein Mund bedeckt war. Er stammelte, ob ich mich wohlfühlen würde, in dieser Weise gekleidet durch Paris zu laufen. Wozu ich nickte. Er fragte ob ich meine Stimme verloren hätte, woraufhin ich ihn zur Seite zog und erklärte, die Frau im Geschäft habe mir gesagt, daß ich nicht mit derart gekleideten Männern sprechen dürfe. Aber als ich ihr sagte, daß er mein Ehemann sei, sagte sie, das dies dann in Ordnung sei, vorausgesetzt niemand anderes könne mich hören.

Armer John. Zwei Tage verbrachte er damit, mich im weißen Hochzeitskleid mit Schleier zu begleiten. Und nun mußte er mich in weißen arabischen Gewändern und Schleiern eskortieren.

John schien sich die halbe Zeit zu genieren, aber ich liebte es. Natürlich starrten mich die Leute genauso an, wie sie es mit meinem Hochzeitskleid getan hatten. Aber jetzt konnten sie wirklich nicht erkennen, wie ich `untendrunter´ aussah. Meine Brüste kribbelten und meine Scheide pulsierte sacht. So sehr, daß ich mir in der Tat, mit meinen, gänzlich unter meinem Tuch verborgenen, Armen, eine schnelle Befriedigung verschaffen konnte. Etwas, was niemals zu tun, allen jungen Mädchen beigebracht wurde, aber aus mancherlei Gründen, den Jungs undenkbar erscheint.

Wir wanderten an verschieden Sehenswürdigkeiten, auch am Eiffelturm, vorbei, ehe wir uns zum Hotel zurück begaben, wo ich darauf bestand zum Hotelrestaurant zum Essen zu gehen, während ich dort nur still saß und nichts aß. Sein schuldbewußter Gesichtsausdruck nahm kontinuierlich zu. Bis zu dem Moment wo er bereit gewesen wäre den Leuten zu erzählen, daß er mich nicht gezwungen habe dies zu tragen. Natürlich hätten sie ihm nicht geglaubt. Aber sein französisch ist derart schlecht, daß er es nicht mal probieren konnte. Stattdessen war er verdammt den grausamen, gefühllosen Ehemann zu spielen. Eine Rolle, auf deren Fortführung ich in unseren Privaträumen bestand. Ich sagte ihm, er möge nach seinem Wunsch Freude an mir finden.

Er zögerte, nur für drei Sekunden, aber ich nahm an, daß ein Tag des Herumlaufens mit mir, in dieser Weise gekleidet, habe ihm denselben Drang wie mir gegeben. Bald hob er die Vorderseite meines Gewandes und drang wie ein Löwe in mich ein. Letztlich ohne mich auszuziehen und jeden Zentimeter meines Körpers zur Befriedigung seiner Lust nutzend.

Und er machte es nicht schlecht, wie ich feststellen mußte. Obgleich ich in diesem Zustand kaum urteilen konnte.

Nachdem wir uns beruhigt hatten, stellte er einige Fragen darüber, wie es sich in diesen Gewändern anfühle, ob ich mich denn unterdrückt oder ähnlich fühlte. Ich erwiderte, daß einige Sachen heikel seien und ich sie nicht für mich alleine tragen wolle. Aber mit ihm würde ich dies Beides fühlen: Geschützt durch ihn und zu ihm gehörend, sei er die einzige Person, welche wüßte wie ich aussähe.

Natürlich kamen, nach solch einer schönen Nacht, am nächsten Tag wenig Einsprüche nach dem Frühstück auf dem Balkon, als ich mich in bekannter Weise kleiden wollte. Aber er schien etwas schockiert, als ich ihm den Gürtel seines Bademantels und ein paar meiner Höschen übergab. Er fragte für was diese seien und ich sagte ihm – Eines für meine Handgelenke und die Anderen für meinen Mund – er habe zu entscheiden, was wo hingehört. Er grinste, aber wie gedacht, machte sich der Gürtel des Bademantels hervorragend um meine Arme hinter meinen Rücken zu binden und die Schlüpfer hielten mich, für den Rest des Tages, schön und ruhig.

Das bedeutete, ich war einigermaßen hilflos und er hatte Einiges mehr für mich zu tun. Der einzige Weg, ihn jetzt noch auf etwas hinweisen zu können war ein Nicken meines Kopfes in die Richtung des bewußten Objektes. Aber im Verlauf des Tages lernte er die Dinge zu antizipieren, und bald war ich in der Lage herumzugleiten, ohne ständig anhalten und auf ihn warten zu müssen. Bald gelangte ich in die Situation, die ich bereits bei anderen verschleierten Frauen, die ich- einige Schritte hinter ihrem Ehemann Abstand haltend, bemerkt hatte. Es ist offensichtlich nicht um ihm Ehrerbietung zu erweisen, sondern nur um ihm die Möglichkeit zu geben, ihnen zuerst die Tür zu öffnen.

Nun gewann John, verschleiert wie ich war, Zuversicht. Am nächsten Morgen übernahm er die Führung und ich fand mich in meinem Hochzeitskleid, das Korsett enger als es zur Hochzeit war und meine Arme, drapiert als Schleppe, auf dem Rücken gebunden wieder. Dieses Mal benutzte er seine eigene Unterwäsche um mich zu knebeln, das war etwas daneben und recht schmerzhaft als es hineingedrückt wurde. Aber er grinste, als er es tat. Dem Hochzeitsschleier folgte hier der Tüll, ehe meine neuen Gewänder meine Verhüllung vervollständigten. Ich dachte, daß wir gehen würden, als er zu meinem Koffer ging und ein Paar Stöckelschuhe fand, welche ich für den Fall eines todschicken Abends mitgebracht hatte.

InsTaxi!

Ich schaute ihn bestürzt an. Weder das er nachschaute, noch daß er durch meine Verhüllung viel hätte sehen können. Aber es war offensichtlich, daß ich sehr wunde Füße hatte.

Und wir liefen meilenweit!

Nicht in der Lage zu klagen, tatsächlich nicht zu mehr in der Lage, außer mich zum Laufen zu zwingen, folgte ich ihm über endlose Stunden durch die bedeutendsten Museen und Kunstgalerien. Nicht Imstande einen Katalog oder eine der akustischen Hilfen zu halten, und zu weit weg von den meisten Exponaten, als das ich im Detail durch meinen Schleier hätte sehen können, war ich zu einem reinen Beobachter des Rückens meines Ehemanns geworden.

Aber das liebte ich! Das Gefühl der Einschränkung, mit dem ich am vorangegangenen Tag begann, entwickelte sich in eines höchster Hilflosigkeit. Meine Scheide pulsierte weiterhin ständig, und der Umstand, daß ich das Klo nicht jederzeit benutzen konnte, verstärkte nur den vergnüglich durch meinen Körper jagenden Schmerz.

Zurück im Hotel, brachten mich meine Füße fast um. Ebenso wie meine Blase. Aber `Master`, wie ich im Scherz begann an ihn zu denken, hatte mir befohlen neben der Badewanne niederzuknien. Er badete und verbrachte badend Äonen, während er meinen Rücken vorübergehend als Tisch nutzte und meine Hände, immer noch auf den Rücken gebunden, zum Halten des Weinglases verwendete. Ich fragte mich, ob er die diesbezüglichen Geschichten gelesen hätte, da er plötzlich solche Gewißheit über die Handhabung einer verschleierten Frau hatte.

Nachdem er den Wein ausgetrunken hatte, stieg er aus der Wanne, trocknete sich ab, zog einen Bademantel an, warf das Handtuch über meinen Kopf, befahl mir so zu verbleiben, schloß die Tür und schaltete das Licht aus. Er hatte den Raum gut angeheizt, und ich wand mich mit Unbehagen auf dem Fußboden. Tatsächlich war der Ort, den ich unbedingt aufsuchen wollte, buchstäblich Zentimeter von mir. Aber ich konnte nicht dorthin kommen. Ich hatte keine Möglichkeit meine Röcke zu heben und die Toilette zu benutzen. So entschloß ich mich, daß es das Beste sei, zu bleiben wo er mir befahl, in der Hoffnung, die Erlaubnis bei seiner Rückkehr zu erhalten. Ich verbrachte die Zeit phantasierend damit, welche Szenarien in den Geschichten meiner augenblicklichen Misere am nächsten waren und welche ich gern als nächste erleben würde.

Als er zurückkam machte er eine Bemerkung, das ich wie eine betende Muslimah aussähe, was mich zum Kichern brachte. Also machte ich eine große Sache daraus seine Füße, so gut wie ich mit seiner Unterwäsche in meinem Mund konnte, zu küssen. Danach hob er mich auf und gab mich frei. Endlich frei, war ich auf der Toilette und pinkelte was ich konnte bevor er sich abwenden und gehen konnte. Nachdem ich mich lange in der Wanne eingeweicht hatte, erklärte ich mich wieder für menschlich und ging nackt ins Schlafzimmer, nahm seinen Schwanz in meine Hand und rieb ihn bis er hübsch steif war. Dann legte ich mich im Bett zurück und ließ ihn den Rest so machen wie ich es, wegen des vergangenen Tages, verdient hatte.

Später bewegte ich ihn dazu, Mahlzeiten auf das Zimmer zu bestellen. Dann sammelte ich die Bademantel- und seine Gürtel auf und bat ihn, mich am Bett festzubinden. Er schaute schockiert aber machte es. Das Essen kam, aber als der Kellner eine an allen vier Gliedern gefesselte Frau sah, konnte er nicht schnell genug den Raum verlassen. Das ersparte uns das Trinkgeld. „Füttere mich, Herr.“ erstmals sagte ich, was ich den ganzen Tag gedacht hatte. John schien gleich noch mehr erschrocken. Aber bei meinem, wie bei einem Eintagsküken, weit offenen Mund, konnte er nur lachen und füllen.

Glücklicherweise war das Essen und Trinken, später jedoch offerierte er mir seine aktuelle Unterwäsche, die ich ablehnte.

Er fickte mich dann erneut. Was, vor der Erkenntnis, daß es durch mich `gespreizten Adler´ keinen Platz für ihn zum Schlafen gab, wundervoll war. Er wollte mich losbinden, aber ich schnurrte, daß ich am Morgen für ihn bereit sein sollte. Er grinste, warf eine Bettdecke vollständig über mich und ging zum Schlafen auf das Sofa.

Ich erwachte, um die Bettdecke weggezogen und einen wilden englischen Doktor, eine Sextherapie auf mir ausübend, vorzufinden. Unsere Flitterwochen wurden stündlich besser.

Eigentlich besuchten wir das Hotelrestaurant erstmals zum Frühstück. Obwohl ich meine neuen Gewänder über einen Rock und ein Oberteil anzog, bestand John darauf, daß ich den Schleier nicht vor mein Gesicht legen dürfe. Deshalb ließ ich ihn unter meinem Kinn. Das erschien merkwürdig, aber weitaus bemerkenswerter war, wie selbstbewußt ich mich nun empfand. Mit verborgenem Gesicht war ich nur ein weißer, sich durch die Stadt bewegender, Hügel. Aber jetzt konnten die Leute mein Gesicht sehen. Ich fand, daß sie mich alle anstarrten und fragte mich, warum ich solch ungewöhnliche Kleidung trug. Natürlich war dieser Eindruck überwiegend dadurch begründet, daß mich die Meisten anstarrten!

Daher war es eine Erleichterung, als John mir zum Ende des Frühstücks, gerade als ich darüber nachzudenken begann, erlaubte mich richtig zu bedecken. Ich bat ihn mich zu knebeln und zu fesseln, aber er antwortete: „Dein Herr erwartet, daß Du Dich ohne solche Hilfen richtig benimmst.“ Das brachte mich zum grinsen, legte aber fest genau dies zu tun. Wir verbrachten den gesamten Tag die Sehenswürdigkeiten betrachtend und, trotz einiger Versuche schaffte er es nicht einmal mich zu ertappen. Mein Mund blieb geschlossen und meine Handgelenke blieben vor mir wie verschlossen zusammen.

Nur später, als seine Hand die Meine hielt, trennten sie sich und wir gingen, Hand in verschleierter Hand, die Seine entlang. Er bemerkte die Restaurantschiffe auf dem Fluß und schlug vor, für diesen Abend auf einem zu reservieren. Worauf ich antwortete, daß ich wohl kaum einem Abendessen entsprechend angezogen sei. „Ich habe gedacht, daß wir zunächst zum Hotel zurückgehen.“ lachte er, aber ich war immer noch unsicher. Ich hatte mich daran gewöhnt, meinen Kopf, im Grunde für mein gesamtes verheiratetes Leben wenn ich in der Öffentlichkeit wäre, abgesehen von vielleicht einer Stunde an dessen Ende, verhüllt zu haben. Er machte einen Scherz darüber, daß er hoffe, ich würde nicht wegen ihm religiös werden. Aber ich sagte ihm, daß das nicht zuträfe. Verschleiert fühlte ich mich einfach wirklich sicherer. „Wie wäre es mit einem dieser Kopftücher, die ich arabische Frauen habe tragen sehen?“ schlug er vor und nach kurzer Überlegung stimmte ich zu. Immer noch waren eine Menge Läden geöffnet und es dauerte nicht lange etwas Geeignetes zu finden. Zurück im Hotel zog ich mein schwarzgoldenes Abendkleid, zu welchem glücklicherweise ein passendes Bolerojäckchen gehörte, an. Das Tuch und die Handschuhe, die ich ebenfalls gekauft hatte, fügte ich hinzu und schaute in den Spiegel. Es war nicht wie die Gewänder, aber ich nahm an verhüllt zu sein, wenn ich das Tuch ein bisschen über mein Gesicht zöge. Ich fragte ihn ob er denke, die Leute könnten meinen ich sei seltsam angezogen. Aber er grinste und wies darauf hin, daß die Boote auch Freiluftdecks hätten, welche tagsüber genutzt würden und er sei sich sicher, würden wir sagen, das wir frischverheiratet sein und gerne etwas Abgeschiedenheit hätten, würden sie nichts dagegen haben. Ich lachte und legte dar, daß seine Aussichten, dies alles in französisch zu sagen und verstanden zu werden, irgendwie begrenzt wären. Er machte ein langes Gesicht als er begriff, daß ich auch weiterhin in der Öffentlichkeit nicht sprechen würde. „Ärgere Dich nicht“ lachte ich, schrieb eine, unsere Situation erklärende, Notiz auf und sagte ihm, er solle sie ihnen geben.

Auf dem Schiff hatten wir, fast für uns alleine, eine schöne Zeit. Aber zum Schluß waren wir halb erfroren. Am Ende eines perfekten Tages brachte uns ein Taxi ins Hotel zurück, wo mich John, nach einem warmen Bad, erneut einwickelte und mich in den Schlaf liebkoste.

Am nächsten Tag war ich wieder in den arabischen Gewändern, aber erneut damit betraut stumm zu bleiben und meine Hände, wenn es nicht angemessen war, nicht zu benutzen. Nicht das Meister diese Auflage bestimmt hätte. Ich hatte es zu tun seit er sagte, er würde mich nicht wieder fesseln. An diesem Tag kamen wir endlich zum Schaufensterbummel bei den Geschäften mit großem Namen. Jedoch hatte sich mein Blick für die Dinge die ich zu finden hoffte, über die Monate seit wir unsere Hochzeitsreise gebucht hatten, komplett verändert. Jedoch schien die Verkäuferinnen nicht zu verstehen, daß sie mich nicht direkt ansprechen sollten. Allerdings war es eine ziemlich interessante Erfahrung, dies über meinen Ehemann zu bewerkstelligen. Sie schlugen etwas vor, er zeigte es mir, ich nickte oder schüttelte den Kopf und er antwortete dann verbal. Es wäre sehr romantisch gewesen, wäre da nicht sein entsetzliches Französisch. Nun ja, ich kann eben nicht alles haben. Dennoch erhielt ich einige wundervolle Dessous und einen Ehemann mit sehr rotem Gesicht.

Wieder im Hotel, erinnerte ich mich, daß ich meine Kleidung für die Hochzeitsnacht noch immer nicht getragen hatte. Also schlüpfte ich, sobald ich geduscht hatte, für ihn in den Mieder, die Strumpfhalter, die Strümpfe und die Stöckelschuhe. Er pfiff entzückt, aber dann warf er, zu meiner Überraschung, das arabische Gewand über meinen Kopf, befestigte den Schleier und ging mit mir aus dem Hotel. Obwohl er eine Bemerkung darüber machte, mich gleichmäßig weiches Gehen üben zu lassen, damit niemand meine Knöchel sehen könne; nicht das ich angenommen hätte, jemand hätte das bisher; war ich zunächst über sein Tun verwirrt. Erst als wir Dreiviertel des Weges rund um das Hotel hinter uns hatten, erkannte ich, daß das für ihn eine Art Vorspiel war. So grinste ich in mich hinein, lief direkt am Hoteleingang vorbei und wieder die Straße entlang zu einer Bar, an der wir während unserer ersten Runde vorbeigegangen waren. Dort bedeutete ich ihm mit dem Kopf, für mich einen Stuhl hervorzuziehen, damit ich mich setzen könne. Natürlich versuchte ich meine Hände auch hier nicht zu benutzen. Dann setzte er sich mir gegenüber. Er bestellte ein Glas Wein, aber ich schüttelte den Kopf und beobachtete, wie er lässig zu trinken und währenddessen dem Rest der Bar die Beschwerden in seiner Unterhose nicht zu zeigen versuchte. Danach widerstand ich der Versuchung ihn noch irgendwo anders hin zuführen, folgte ihm, einige Schritte dahinter, den Weg zurück zu unserem Zimmer wo ich, immer noch verschleiert und ohne meine Hände zu benutzen, annahm, daß er eine großartige Zeit hatte. Mir machte es natürlich ebenso Spaß. Obwohl ich, nachdem er mein Gewand und meinen Schleier entfernt hatte, schließlich meinen Mund benutzen mußte. Jedoch gewiß nicht zum sprechen.

Offensichtlich hatte er eine Menge über unsere Lage nachgedacht, weil, kaum als wir müde waren, schickte er mich ins Bad. Bei meiner Rückkehr steckte er mich, die Ärmel als Beine nutzend, in einen Bademantel und zog ihn vor mir hoch. Dann wickelte er ein Handtuch um meinen Kopf, ehe er den zweiten Bademantel in der eher üblichen Weise an mir befestigte. Als ich aber gerade dachte, daß er fertig sei, hob er mich hoch und legte mich, mit dem Gesicht nach unten, aufs Bett, zog meine Hände und Beine zurück und begann die Mantelgürtel durch die Ärmel zu fädeln. Seine tastenden Finger in dieser Weise überall auf mir zu spüren, ist üblicherweise ziemlich sinnlich. Aber zu erfahren wie er mich band war einfach … WOW!

Ein Gürtel verlief durch den Ärmel meines rechten Beins, quer über meine Vorderseite zwischen meinen Brüsten, dann aus dem Ärmel des linken Armes heraus. Der Andere ging vom linken Bein zum rechten Arm. Alles was er zu tun hatte war, alle Enden in der rechten Hand zu halten und anzuheben. Trotz meines Schweigegelübdes mußte ich kurz aufschreien, als sich eine der Fesseln tief in eine Brustseite drückte. Aber nach kleineren Korrekturen trafen sich meine Hand- und Fußgelenke bald hinter meinem Rücken und, mit etwas Hilfe durch meinen Ehemann, verschwand der `chinesische Kaiserinnen Stil´ im anderen Ärmel.

Ich war vollständig gefangen, mein Herz schlug wie eine Trommel, meine Brüste waren heiß und kribbelig und meine Haut war gerötet. Soweit zum Schlafen vorbereitet, war ich wieder am Rande eines weiteren großartigen Orgasmus. Aber, mit meinen ausgeschalteten Fingern, war da nur eine Person im Raum, die diesen Drang hätte befriedigen können.

Aber das machte er nicht!

Stattdessen legte er sich neben mich, zog mich fest zu sich heran und schlief umgehend ein. Ich hätte gedacht, die meisten Männer würden danach lechzen, eine verzweifelte Frau im Hogtie dummzuvögeln. Ich war so nah daran und doch so weit entfernt. Als das Gefühl versickerte, begann ich stattdessen ein bisschen zu schwitzen. Aber, da ich nicht gekommen war, blieben meine Brüste und Sexualorgane geschwollen und es war für einige Zeit ziemlich schmerzhaft. Dies überdeckte ein Weilchen die Taubheit in meinen Armen und Beinen, aber allmählich übernahm diese den hauptsächlichen Anlaß der Beschwerden.

In meiner Weise, mit gestreckten Armen und Beinen, gefesselt zu sein, war kein Problem. Aber das war nicht dasselbe. Ich erwog ihn zu wecken und zu bitten losgebunden zu werden. Aber schließlich entschloß ich mich, es bis zum Morgen auszuhalten und zu sehen, was meine Belohnung sein würde. So gut ich, auf dem Bauch liegend, konnte, nahm ich mir etwas Ruhe. Dann, als es dämmerte, glitt ich wie eine Raupe das Bett herab, bis mein Gesicht auf Höhe seiner Lenden war. Etwas zusätzliche Arbeit, und er war hellwach und stand in den Startlöchern. Ich muß sagen, das schlafen im Hogtie nichts ist, was ich empfehlen würde, aber in dieser Situation gebumst zu werden ist etwas völlig Anderes. Unfähig selbst irgendetwas zu tun, mußte er mich in die von ihm gewollte Position bringen, schob den Bademantel aus dem Weg und drang in mich ein. Aber als Arzt erkannte er, daß die Missionarsstellung zu einigen gebrochenen Rippen führen würde. Deshalb war ich entweder oben, oder jedes Mal in einer anderen Position. Man kann niemals zu viele Orgasmen haben, aber meine Frustration der letzten Nacht war wirklich gut abgebaut.

Er machte dann, mich natürlich bewegungsunfähig auf dem Bett lassend, im Bad weiter. Duschte und zog sich an. Als er aber zur Tür ging, mußte ich mein selbstauferlegtes Schweigen brechen, ihn fragend, wohin er ginge. Erwartet hatte ich, daß er frühstücken oder Ähnliches sagen würde, stattdessen sagte er, er ginge einen Spaziergang am Fluß machen. Gefragt, ob ich annehmen müsse so zurückzubleiben, grinste und nickte er. Daraufhin fragte ich was sein würde, wenn das Zimmermädchen zum Sauber machen herein käme. „Gute Frage“ gab er zurück, ging zu seinem Wäschesack, holte seine Unterhose vom vergangenen Tag heraus und schob sie mir in den Mund. Er bemerkte, daß das besser sei, da sie nun, ohne mein Schweigen zu brechen, hereinkommen und den Raum säubern könne. Ich machte ein langes, frustriertes „oooo“, aber er grinste und ging. Unfähig dagegen irgendetwas zu unternehmen, konnte ich nur, hoffend daß das Mädchen nicht klopfen würde, daliegen und warten.

Und in der Tat, sie klopfte nicht. Sie kam unmittelbar herein. Mein lieber guter Ehemann hatte die Karte herausgehängt, die aussagte, daß es in Ordnung sei das Zimmer zu machen. Ich dachte, da sie mich nicht sah, als sie durch den Raum lief und die Vorhänge öffnete, sie dächte, wir hätten freundlicherweise sämtliche schmutzigen Handtücher für sie auf das Bett gestapelt. Aber mit deutlich mehr Licht im Raum bemerkte sie mich allerdings. Anfänglich einen Schrei, der bald in ein Kichern überging, ausstoßend, bemerkte sie meine Misere. Sie zog den improvisierten Knebel aus meinem Mund, um ihn, als sie sah was es war, unverzüglich mit einem angewiderten Gesichtsausdruck auf den Boden zu werfen.

‘Nouveaux mariés’ sagte ich, sobald ich wieder etwas Speichel in den Mund bekam, ‘Lune de miel.’

Sie hielt ihre Hand vor den Mund und kicherte. Zu meiner Überraschung nahm sie dann einen frischen Lappen von ihrem Handwagen und stopfte ihn, mir sagend, daß mein Ehemann mich, ebenso wie das Zimmer, gereinigt vorzufinden erwarten würde, mir in den Mund. Sie machte im Bad weiter und hing auch frische Bademäntel und Handtücher auf. Dann holte sie ein anderes Mädchen und sie hoben mich auf die Couch, machten das Bett, hoben mich dann darauf zurück und legten eine Decke über mich. Ich dachte, daß es das nun gewesen wäre, aber das andere Mädchen kreischte: „Non, non, non“ und entfernte die Decke wieder. Sie öffnete die Schranktür und nachdem einige Ersatzkissen auf dem Boden lagen, legten sie mich hinein und schlossen die Schranktür wieder.

Offensichtlich brachte meine Anwesenheit ihr hübsches, sauberes und ordentliches Schlafzimmer in Unordnung.

Wenig später gingen sie und ich nehme an, daß ich irgendwie eingeschlafen sein mußte. Ich hörte, nur ein Schnarchen von draußen erkennend, tatsächlich nicht, wie John zurückkam. Ich schlug mit meinen Knien gegen die Schranktür, er erwachte irgendwann und kam zu mir. Nach dem Entfernen meines Knebels und mir, damit ich das unwürdigste, aber verzweifelst benötigte Pinkeln meines Lebens haben konnte, auf die Toilette helfend, brachte er mich zum Bett zurück. Dort bemerkte er, daß er angenommen habe, die Mädchen hätten mich befreit und ich sei auf einem Spaziergang. Als ich ihm erzählte, was sie tatsächlich gemacht hatten, hatte er viel zu lachen. Wir beschlossen, daß sie irgendwie belohnt werden müßten und wir deshalb für ihre Bemühungen ein Trinkgeld hinlegen sollten.

Ich fragte ob wir ausgehen würden, eine subtile Art anzuregen mich los zubinden, aber stattdessen räumte er sämtlichen Kram aus seiner ziemlich großen Sporttasche in der er alle seine Sachen mitgebracht hatte und versuchte mich hineinzukriegen. Glücklicher- oder unglücklicherweise, vom jeweiligen Gesichtspunkt abhängig, passte ich nicht. Also gab er sich verärgert und enttäuscht und band mich stattdessen los. Nach einer kurzen Dusche zog ich einen Rock an, über den das arabische Gewand kam, dann gingen wir wieder aus. Ich merkte an, daß ich, so viele Mahlzeiten während dieser Reise ausgelassen habend, wirklich hungrig war. Vermutete aber, daß ich, bis wir zu unserem Zimmer zurückkehren würden, aufgeschmissen sei. Aber in einem Park roch ich, trotz meines Schleiers, einen Wagen der Burger anbot. Ich bedeutete ihm, mir einen zu kaufen. Annehmend, daß ich meinen Schleier herabnehmen würde, hielt er ihn vor mein Gesicht. Stattdessen bedeutete ich ihm, sich auf den Boden zu knien und ihn unter dem Saum meines Gewandes in meine wartende Hand zu geben. Beim Aufstehen schien es, als würde Jeder ihn wie einen Geisteskranken anstarren. Aber ich kicherte nur und aß meinen Burger.

Zum Glück trug ich auch nicht meinen Hochzeitsschleier, da dieser durch den heraussickernden Käse und Ketchup verschmutzt worden wäre. Allerdings wurde auch der Schleier den ich trug etwas fleckig. Später gingen wir zum Hotel zurück und ich entschied, daß die beste Möglichkeit den Schleier zu waschen in der Dusche wäre. Während ich ihn trage. Nicht überraschend, dachte noch jemand, daß das eine gute Idee sei und wir verbrachten eine beträchtliche Zeit dort herinnen. Meine Kleidung wurde, wie es schien, mit der Wasseraufnahme schwerer und schwerer, während er höchstens zehn Gramm leichter wurde. Schließlich hörten wir auf und ließen alle meine Sachen auf einem Haufen auf der Duschablage. Ich trocknete mich ab und nahm mir, bevor er es konnte, den neuen sauberen Bademantel, dann legte ich mich ins Bett und schlief ein. Am nächsten Morgen, unserem Letzten der Reise, erwachte ich, um ein mich erwartendes Bettfrühstück vorzufinden. Danach ging ich ins Bad. Dann kam ich zurück und fragte, was ich heute tragen solle. Er erwiderte, daß er denke, ich wolle die Gewänder erneut tragen. Ich bemerkte, ich könne sie in ihrem Zustand nicht tragen. Woraufhin er mir eine große Tragetasche übergab. Nachdem ich eingeschlafen war, hatte er meine gesamte nasse Kleidung zur nächsten Wäscherei geschafft und alles einwandfrei sauber und trocken zurückerhalten. Ich umarmte ihn fest und ließ ihn mich anziehen wie er es wollte. Nicht unerwartet endete ich, angetan mit dem arabischen Gewand, mit nahezu allem Anderen darunter.

Wir verließen das Hotel und liefen ohne anzuhalten in eine ziemlich dubiose Gegend. Unfähig zu fragen wohin wir gingen, folgte ich artig meinem Mann, bis wir schließlich zu einem Laden kamen. Er ging hinein und erlaubte mir ihm zu folgen. Ich schaute mich um und war verblüfft. Ziemlich Alles, was ich auf meiner ursprünglichen Liste aus dem Internet vorgemerkt hatte, war hier ausgestellt. Zum Glück für John sprach der Inhaber Englisch. Daher wurde ich in ein kleines Hinterzimmer gewiesen wo, für die nächsten paar Stunden, die Beiden mit einer Auswahl von Artikeln erschienen. Entweder schüttelte ich den Kopf, in diesem Fall brachten sie den Artikel weg, oder ich nickte. Dann ließ uns der Ladenbesitzer alleine, damit John es mir anlegen konnte. Ich fürchtete den Gedanken an die endgültige Rechnung, aber es dürfte eine Menge gewesen sein.

Wie auch immer, einige Sachen waren eindeutige Verbesserungen unserer improvisierten Versuche. Ein neuer Knebel gestattete mir Wasser aus der Flasche zu trinken. Tatsächlich aber war ich dazu gezwungen, da ein kleiner Motor langsam die Flüssigkeit, hinter den riesigen aufblasbaren Knebel, in meinen Rachen pumpte. Und nebenbei wurde das andere Problem erledigt, als mein `medizinischer´ Ehemann endlich den Katheder und Flasche an mir anbrachte. Der Urin floß sobald er es fertig hatte. Einige Tropfen auf seiner Hand veranlaßten ihn zu kommentieren, daß er für solche Fälle üblicherweise eine Schwester habe. Oh wie ich ihn bemitleidete.

Und so war ich nun fertig. Was eine Stunde für den Hinweg bedurfte, brauchte, da ich mit fast senkrechten Absätzen und einem sehr engen Unterrock, der unter meinem Hochzeitskleid die Bewegungsfreiheit meiner Oberschenkel einschränkte, zu kämpfen hatte, viele Stunden für den Rückweg. Dieser Unterrock hatte die volle Länge und sollte so die Bewegung meiner Knöchel und Füße einschränken. Besonders weil ich das Tragen von Fußketten abgelehnt hatte, konnte ich ein weicheres Material zum binden wohl kaum ablehnen, nicht wahr? Diese Bindungen gewährleisteten, daß der Saum des Unterrocks niemals überdehnt werden würde. Weiter oben waren meine Arme, mit sich berührenden Ellenbogen, hinter meinem Rücken zusammengebunden. Die Handgelenke im Genick gefesselt und das gesamte Gewicht meines Hochzeitskleides verlief, an meinem kleinen Finger baumelnd, über ein Band. Mein Genick wurde starr und nach vorne gebeugt von einem verschnürten Ding, was sie Halskorsett nannten, gehalten. Mein Mund war selbstverständlich ordentlich geknebelt, meine Ohren mit hocheffektiven Stöpseln versehen und eine spezielle, unter dem Schleier angebrachte, Maske, welche mir erlaubte ein Wenig geradeaus zu sehen. Aber nichts über, unter oder seitlich von mir. Der Hochzeitsschleier fügte natürlich einen angenehmen weißen Nebel zu dieser Sicht hinzu.

Und nachdem das arabische Gewand über mich geworfen war, würde niemand vermuten, daß da etwas verkehrt war. Als ich mich zum Hotel zurückkämpfte, fragte ich mich, wie viele andere verschleierte Frauen weitaus mehr eingeschränkt wären, als man unter ihren Gewändern erwarten könne.

Als wir im Hotel zurück waren, war ich völlig geschafft. Aber John natürlich, saß in den Startlöchern. Also hatte ich mein Hochzeitsgelöbnis zu erinnern und ihm meinen Körper, nicht das er bereits eine Menge davon in dem Geschäft genommen hätte, anzubieten. Es war verblüffend. Ich hatte keine Wahl mit dem was er tat, allenfalls ihn ganz wenig zum möglichst Leichten zu beeinflussen. Dennoch warf mich jede kleine Berührung in Zuckungen des Vergnügens, als mein immer noch sacht rumpelnder Orgasmus den Höhepunkt erneut zu erreichen begann.

Am nächsten Tag kehrten wir, ich natürlich in bekannter Weise gekleidet, nach England zurück. Dies stellte sich wirklich, mehr als alles Andere, als großer Fortschritt der Verkehrssicherheit heraus. Die anderen Fahrer schauten zwar immer noch nach mir, aber ohne Winken, Hupen und `Daumen hoch´ Zeichen, während sie vorbeifuhren.

Ein Jahr später bin ich froh sagen zu können, daß sich nichts geändert hat. John geht wie üblich zur Arbeit und ich bleibe zuhause. Oft läßt er mich, wo auch immer es ihm gerade gefällt, gefesselt zurück, ohne daß ich, wegen der zeitlichen Unwägbarkeiten seiner Arbeit, weiß, wann er zurückkommt. Manchmal kleidet er mich, selbstverständlich völlig verschleiert, aufwendig ein und gibt mir eine unerreicht banale Aufgabe wie z.B. das Reinigen des Küchenfußbodens mit Wattestäbchen (Diese habe ich in meinem Mund zu halten, da meine Arme auf den Rücken gefesselt sind), genaues Auszählen eines Paketes getrockneter Erbsen mittels meiner Nase und unzählige andere solcher Aufgaben. Alles Weitere überlasse ich Eurer Vorstellungskraft. Denn, hierauf könnt ihr euch verlassen, was ihr euch vorstellen könnt, haben wir gemacht.

Um meine Belohnung zu erhalten, habe ich diese Aufgaben zu erfüllen. Sonst riskiere ich Bestrafung. Wir haben es mit Prügel versucht, aber das mochte ich wirklich nicht. Stattdessen läßt er mich für ein kleines Vergehen bewegungslos in der Ecke stehen, oder den Inhalt meiner Kathederflasche `zum besseren Verständnis´ trinken. Mir ist klar, daß das ekelhaft klingt, das ist es, glaubt mir, wirklich. Aber John versichert, das es keimfrei ist. Also letztlich eine sichere, wenngleich strenge Bestrafung. Vorausgesetzt man macht es nicht zu oft.

Ich habe eine Vielfalt von Kleidern, welche mich alle gut bedecken, aber mitnichten sind alle orientalisch. Eines meiner liebsten ist ein viktorianisches Trauerkleid mit schwarzer Haube und Schleier. Dieses hat einen unglaublich strenges Korsett, welches, sobald es geschlossen ist, meine Atmung auf die geringste vornehme Aufnahme von Luft in meine oberen Lungen reduziert. Jegliche Anstrengung ist eher nicht zu empfehlen, da ich durch Sauerstoffmangel recht schnell ohnmächtig würde. Da es jedoch für eine Dame in Trauer unangemessen ist, eine schmale attraktive Taille zu zeigen, ist die Außenseite des Korsetts stärker aufgepolstert als meine Taille sein würde wenn ich überhaupt niemals ein Korsett getragen hätte.

Wie auch immer, die Möglichkeit, daß ich unüberlegte Anstrengungen unternehmen könne, war gut bewältigt. Mit zahlreichen übereinander liegenden Unterröcken, den Ersten um meine Knöchel bis zum Letzten um meine Taille gebunden, gehe ich nirgendwo schnell hin. Und natürlich, wenn John nachhause kommt, bin ich, um seinen Bedürfnisse in der üblichen Weise nachkommen zu können, unerreichbar. Deshalb muß ich, da sie nicht behandschuht sind, meine Hände benutzen.

Eine andere Ausstattung nennen wir die Raupe. Das ist im Wesentlichen ein typisch schmuckloses, gestepptes und geblümtes Hauskleid mit einer passenden Kapuze. Klingt total reizlos, nicht wahr? Näht man allerdings Einige zusammen, um es viel viel länger als ich groß bin zu machen und polstert man die Innenseite mit einer dicken wattierten Schicht, welche mich sehr warm hält und meine Beine eng zusammenpresst sobald es zugeknöpft ist und die Ärmel, in gleicher Weise verlängert, in einem hübschen Bogen auf meinen Rücken gebunden sind, bin ich unfähig normale Bewegungen zu machen. Stattdessen habe ich, meinen Hintern wie eine Raupe auf und ab bewegend, herumzurutschen. Jedesmal, wenn er mich in dieser Weise einkleidet, kann ich mich darauf verlassen, daß ein großer Haufen seiner schmutzigen Unterhosen, von welchen mein Mund jeweils nur eine Einzige festhalten kann, aus dem Schlafzimmer nach unten in den Wäschekorb gebracht werden müssen. Wenn er zurückkommt, wünsche ich mir natürlich etwas hübscheres in meinem Mund. Zum Beispiel seinen Penis. Gut, das ist sowieso Theorie. Aber ich bin nicht enttäuscht.

Ferner habe ich eine wachsende Sammlung östlicher Kleidung , meist deutlich mehr verschleiernd als meine Erste. John erwartet, daß ich sämtliche Hausarbeit darin mache. Das wäre nicht so schlimm, gehörte es nicht zu seinen Vorlieben, mich morgens oder gar am Abend zuvor, ohne mir vorher den Gang zur Toilette zu erlauben, so einzukleiden. Sicherlich ist es in solch lockeren Kleidern kein wirkliches Problem zu pullern, bis du mit einer der Spezialitäten aus Johns Job konfrontiert bist. – Der einfachen Verfügbarkeit von Inkontinenzunterwäsche. – Mit dem Verschluß hinten und meinen Handgelenken entweder vor mich gebunden, oder einer anderen Methode, die gewährleistet, daß es keinerlei Möglichkeit gibt mich zu befreien oder die Hygienekleidung abzulegen, bin ich aufgeschmissen. Üblicherweise zieht er mir sie, wenn er nach hause kommt, aus. Aber wenn er meint, daß ich das mir Aufgetragene nicht getan hätte, kann ich einige Tage ohne Wechsel herumlaufen. Wie man sich vorstellen kann, erfüllt dieses Element bis dahin seine Aufgabe angemessen und, mit diesem feuchten Gefühl in meinem Schritt, dem schlammig-schmutzigen Gefühl zwischen meinen Hinterbacken und dem Geruch, welcher unter meine Schleiern zu meiner Nase dringt, lerne ich ein braves kleines Mädchen zu sein und seine Instruktionen in Zukunft korrekt auszuführen. Was ich aber wirklich mag ist, wenn er nach hause kommt, etwas was ich verkehrt gemacht habe findet und mich, wie ein kleines Mädchen, zur Toilette abmarschieren läßt bis ich sitze. Immer noch vollständig angezogen ist dies ein Grund, daß ich den etwas merkwürdigen Geruch meines Hinterns nicht beachte. Hinterher macht er mich ohnehin sofort sauber.

Sicherlich erscheint das normalerweise etwas gewagt, aber als Arzt sichert er ab, das ich mit schützenden Salben usw. eingecremt bin. Es ist dennoch schlichtweg unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich.

Manchmal beschließt er, daß für mich nichts zu tun ist und kleidet mich in die seinem Job einhergehenden `Vergünstigungen´.

Ihr fragt Euch wahrscheinlich, ob ich mit alldem glücklich bin?

Ich bin es! Darauf könnt Ihr wetten!

Ich werde wie eine Mischung aus kleinem Mädchen und Sexobjekt behandelt. Und ich genieße jede Minute davon. Offensichtlich ist das nicht jedermanns Sache, aber ich war gewöhnlich glücklich, wenn ich einmal die Woche einen kurzen Orgasmus hatte. Jetzt bin ich unglücklich, wenn ich das nicht einmal pro Stunde bekomme. Verdammt, manchmal dauert es kaum eine Stunde!

Ich wünschte nur, daß ich den Mut ein Jahr früher, als ich diese Geschichten im Internet fand, gefaßt hätte. Es war ein verlorenes Jahr. Ihr denkt, diese Geschichten sind nicht real? Glaubt mir, sie sind, mit dem was wir tun, vergleichsweise zahm.

Vermutlich fragt Ihr Euch, warum ich dies schreibe? Nun, das ist eine von den leichten, durch meinen Herrn schwierig gemachten, Aufgaben. Sichtlich normal erscheint: Er am Computer und ich mache mich, auf dem Boden eingewickelt und als Fußschemel, nützlich. Aber er ist für fünf Tage auf einem Medizinerkongress und ich habe meine Geschichte bis zu seiner Rückkehr einzutippen. Klingt einfach zu bewerkstelligen. Er wird in weniger als einer Stunde zurück sein! Ich stecke, mit meiner rechten Hand auf dem Rücken gefesselt, einen Fausthandschuh, welcher mein Tippen noch fehleranfälliger macht, auf der Anderen tragend, in diesem überdimensionalen Schlafsack. Obendrein bin ich an den Computerstuhl mit einem besonderen Knebel im Mund, dieser hat in seiner Mitte ein Loch, welches mir zu atmen, zu trinken und sogar etwas kalten schlürfbaren Brei zu essen erlaubt, gefesselt.

Wir Ihr vermutlich erraten habt, werde ich für jeden unkorrigierten Fehler eine Bestrafung erhalten. Also dann mal los – Ich wil dass dch nu nich vür nix macht ham!

Wer bin ich? Ich bat John mich einfach, wenn Andere mich, vollständig verschleiert natürlich, sehen, `Die gezähmte Widerspenstige´ zu nennen. Deshalb werdet Ihr mich auch unter diesem Namen kennen.

Ende

Copyright © Michelle 2006

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