Modern Zeiten: Teil 3

Teil 2

 

Celine entscheidet sich

Ihre Mutter kam aus der Küche. Celine knickste vor ihr, dann gingen sie in das Ankleidezimmer. Kaum waren Ketten, Schleier, Maske und Knebel von ihr genommen platzte sie heraus: „Mama, ich muss dir was erzählen. Irgendwie bin ich total überrascht und auch durcheinander.“ Julia sah sie an und nahm sie in den Arm. „Komm erstmal kriegst du was zu essen. Dann erzähl mal.“ Celine nickte. Sie gingen in die Küche, Celine setzte sich an den Tisch. Julia machte ihr Spiegeleier und gab ihr einen Saft dazu. Als sie zu essen anfing machte sich wieder der Gürtel bemerkbar. Celine ließ die Gabel fallen und stöhnte auf. Julia sah besorgt zu ihr. Manchmal fürchtete sie das Celine es übertrieb, das ihr Hang zur Devotion stärker als alle Vernunft werden würde. Aber sie wusste auch das ihr Mann gut aufpasste, das er dafür sorgte das Celine sich nicht selbst schaden würde. „Gut das wir unter dem Schutz  Roberts stehen“ dachte sie und sprach ein stummes Dankgebet dafür. Celine hob die Gabel auf und aß weiter. Das Essen tat ihr gut, sie räumte den Teller und das Glas weg. „Kann ich dir helfen, Mama?“ fragte sie. Julia dankte ihr und verneinte. „Du sag mal. Darf ich dann bitte über all das von heute nachdenken. Ich möchte nachher mit Papa reden und vorher würd ich da gerne bisschen mehr drüber denken.“ Sie machte eine Pause und fügte „sonst wird das bestimmt zu wirr und ich will doch nicht das er glaubt ich bin total gaga.“ Julia lachte, „dein Vater hält dich nie für gaga Süße, aber ja es ist immer gut wenn wir denken und beten. Möchtest du das ich dich in die Ecke setze?“ Celine nickte, ja eine Zeit in der stillen Ecke war genau das was sie jetzt brauchte.

Die stille Ecke war eine für Gebete und Hausandachten besonders eingerichtete Ecke im Wohnzimmer. Hier hatten die Frauen Plätze auf denen sie knieten, für Mr. Jenkins stand ein Stuhl bereit. Auf einem kleinen Tisch lagen die Bibel, Andachtsbücher und es stand dort auch  ein Strauß frischer Blumen. Ein Kreuz an der Wand und ein paar Familienbilder darunter vervollständigten die Ausstattung. Etwas abseits stand eine Kommode. Celine blieb an ihrem Platz stehen und hob ihre Röcke. Julia band ihre Fußgelenke und Knie mit gepolsterten Lederriemen eng zusammen. Nun kniete Celine sich hin. Ihr wurde eine lederne Kopfhaube die innen dick gepolstert war aufgesetzt, sie konnte unter der Maske weder sehen noch hören. Celine faltete die Hände die nun ebenfalls mit einem Lederriemen gesichert wurden. Julia legte ihr einen langen Schleier über der den bis zum Boden reichte und Celine vollständig umhüllte. Sie war nun allein mit Gott und ihren Gedanken. Sie begann zu beten, hoffte dass sie Klarheit fand.

Bevor Julia hinaus ging um Samantha aus dem Bett zu nehmen sah sie besorgt auf Celine. Sie wusste nicht was ihre Tochter umtrieb aber sie hoffte das Celine Klarheit finden würde. Als sie das Zimmer der beiden Mädchen betrat sah sie das Samantha fest schlief. Sanft berührte sie Samanthas Arm und löste dann als erstes die Maske. Samantha blinzelte und gähnte. „Na gut geschlafen?“ Julia gab ihr einen Kuss. „Ja Mama hab ich. Wie ein Bär.“ Samantha gähnte erneut. Julia löste die Fesselungen, danach stand Samantha auf. Sie sah dass ihre Mutter bereits ein Kleid für sie bereit gelegt hatte.  Das Korsett wurde wieder fest geschnürt, Reifrock und ein mehrlagiger Petticoat darüber gezogen. Dann das Hauskleid. Julia half Samantha in die Schuhe. Nun bürstete sie das Haar des Mädchens durch und steckte es an den Seiten auf. Samantha besah sich im Spiegel. „Darf ich Ohrringe tragen, Mama?“ Sie griff bereits nach der kleinen Schachtel. „Nein, du wirst sonst noch eitel“, Julia sprach streng zu ihr. Samantha maulte „aber die fromme Helene darf …“ Julia schmunzelte. Samantha nannte ihre ältere Schwester gerne so. „Du sollst nicht immer so über deine Schwester reden, wir sagen ja auch nicht immer Wildfang zu dir.“ Sie versuchte streng zu klingen aber es gelang ihr nicht. Samantha lachte sie an, dann stand sie auf und küsste ihre Mutter auf die Wange.

Bald darauf kam Mr. Jenkins wieder nach Hause. Nachdem die beiden tief vor ihm geknickst hatten umarmte er sie fest. Dann fragte er wo Celine sei. Julia antwortete ihm. Er nickte und ging ins Wohnzimmer. Dort sah er Celine knien. Als er sie am Arm berührte zuckte sie zusammen. Er befreite sie und half ihr auf. Sie knickste etwas steif und wurde ebenfalls umarmt. „Na Celine,  wenn du mit mir reden willst kannst du das gerne tun.“ Sie nickte, dann sagte sie leise: „vielleicht nachher bitte. Ich weiß nicht.“ Er strich ihr über die Wange und nickte. Miss Henderson hatte ihn bereits informiert, er hatte auch eine Stellungnahme von Mr. Dawson in der Celines Eintritt in den Orden befürwortet wurde. Seine Entscheidung wollte er davon abhängig machen was Celine darüber denkt.

Nach dem gemeinsamen Abendessen machte die Familie es sich im Wohnzimmer gemütlich. Mr. Jenkins setzte sich in eine bequemen Sessel, Julia nahm auf einem Kissen zu seinen Füßen Platz. Sie begann zu häkeln, er las Zeitung. Samantha kniete vor dem Bildschirm, sie spielte ein Videogame. Celine hatte sich zu ihrer Mutter gekniet, auch sie hatte eine Handarbeit.  Während Julia zügig häkelte saß Celine mit da und rührte nicht einen Finger. Sie war mit ihren Gedanken wieder bei Miss Henderson. Julia sah besorgt zu ihr. Als Celine den Blick bemerkte seufzte sie laut. Julia stand auf, nahm Celine das Garn und die Nadeln aus der Hand und half ihr dann auf. Wortlos führte sie ihre Tochter in die Küche.

„Liebes, willst du über das reden was dich bewegt?“ Julia sprach sanft zu Celine und hielt sie dabei in den Armen. Celine schüttelte den Kopf und schmiegte sich an ihre Mutter. „Nein, du aber bitte darf ich morgen hier bleiben?“ Julia überlegte einen Augenblick, dann sagte sie „das entscheidet dein Vater aber wir können ja sagen das ich dich hier brauche. Ist nicht gelogen und außerdem wäre es auch gut weil ich noch einiges besorgen muss. Das könnten wir dann gemeinsam tun.“ Celine dankte ihrer Mutter. Plötzlich zuckte Celine zusammen und stöhnte laut. Der Gürtel hatte ihr wieder einige Schläge versetzt. Julia sah das Celine mit den Tränen kämpfte. „Komm, ich leg dich ins Bett und bade dich vorher. Was hältst du davon“. Celine nickte. Sie gingen  ins Wohnzimmer zurück, Celine sagte ihrem Vater Gute Nacht. Er sah auf. „Dann lasst uns noch eben die Abendandacht halten.“ Die Frauen knieten gemeinsam vor dem Kreuz,  Mister Jenkins las aus der Bibel und sprach ein Gebet. Celine sagte danach ihrem Vater und auch Samantha Gute Nacht, dann folgte sie ihrer Mutter nach oben. Samantha sah ihrer Schwester nach, auch sie spürte das Celine bedrückt war.

Julia half Celine aus den Kleidern. Als letztes nahm sie den Gürtel ab und schloss ihn an das Ladegerät. Er hatte sich über den Tag tief entladen. Celine stand mit leicht gespreizten Beinen und auf dem Rücken gefalteten Händen im Raum.  Julia führte sie ins Bad, während Celine das WC benutzte und sich die Zähne putzte lief das warme Wasser in die Wanne. Julia band sich eine große Vollschürze um und streifte lange Gummihandschuhe über. So war sie gut gegen das Wasser geschützt. Sie half Celine in die Wanne zu steigen. Nachdem sie im Wasser war legte Celine ihre Handgelenke in Ringe die an kurzen Ketten an den Seiten der Wanne eingelassen waren. Auch ihre Füße wurden angekettet. „Alles gut so mein Schatz?“ Julia sah fragend auf Celine. Lächelnd rekelte sich Celine in der Wanne. „Ja alles sehr gut Mama“, sie pustete einen Schaumberg zur Seite. „Na dann beug dich mal nach vorne, wir fangen mit dem Rücken an.“ Celine beugte sich vor, Julia begann sie abzuseifen. „So, jetzt nach hinten und Mund auf. Celine nickte mit strahlenden Augen. Sie wusste was es bedeutete wenn sie im Bad geknebelt wurde. Willig nahm sie den Knebel, dann legte Julia einen Stahlring um ihren Hals. Celine war nun fest in der Wanne fixiert. Sie schloss die Augen und genoss die kreisenden Bewegungen des Schwammes auf ihrem Körper. Julia begann langsam, ließ mit sanftem Druck den Schwamm über den Bauch bis an die Brüste gleiten. Bald bezog sie die Brüste mit ein. Celines Nippel stellten sich auf. Julia rieb mit dem Schwamm fest über beide Brüste. Celine schnurrte wohlig in den Knebel und bewegte sich leicht. „Ganz ruhig liegen bleiben mein Schatz“ Julia flüsterte ihr leise zu. Celine nickte und bemühte sich still zu liegen. Während der Schwamm tiefer glitt fühlte sie wie Julia die Nippel abwechselnd knetete. Der Schwamm war nun zwischen ihren Beinen, sie presste dagegen. Bald spürte sie nicht mehr einen Schwamm sondern den Handschuh, spürte wie eine sanfte Gummihand sie zur Ekstase führte. Celine zuckte, wäre nicht der Ring an ihrem Hals gewesen wäre sie in die Wanne gesunken. Sie bäumte sich auf während die Gummihände mit ihr spielten, das warme Wasser, die Hände die überall zu sein schienen und die feuchte Wärme im Bad ließen sie alles vergessen. Ja, sie war eine Frau, sie war erregbar und schwach. Ungeschützt wie sie jetzt vor ihrer Mutter lag konnte sie dem nichts entgegen setzen was mit ihr geschah. Sie sah das Licht, sie sah wie es heller wurde. Bald stöhnte sie in den Knebel, wurde tierhaft und gleichzeitig dem Himmel so nah. Der Rausch verebbte, Julia löste den Halsring und wusch Celines Haar. Langsam fand Celine wieder in sich. Sie lächelte und flüsterte „danke Mama“. Julia strich ihr über das Haar und küsste sie. Es brauchte keiner Worte, Celine verstand es und nickte. Julia spülte die letzten Reste Shampoo aus dem Haar, dann löste sie die Ringe und half ihrer Tochter aus der Wanne. Sie trocknete Celine sorgfältig ab.

Celine legte sich auf eine einfache Liege und faltete die Hände hinter dem Hals. Julia begann nun störende Körperhaare zu entfernen. Als sie die Haare im Schritt wegrasierte sah sie das Celines Unterleib stark gerötet war. „Süße, ich werd dich mal cremen, sonst ruinierst du dir die Haut völlig“. Celines  nickte stumm. Julia schaltete ein Warmluftgebläse in der Wand an das Celines Haar trocknete während sie als erstes auf dem ganzen Körper eine Lotion auftrug die die Haut weich und zart bleiben ließ. Sie selbst war stolz auf ihre Haut die immer noch wie die eines jungen Mädchens war, ihre Mutter hatte sie von klein auf immer gepflegt. Sie tat dies nun bei ihren Töchtern. Nachdem die Lotion eingezogen war cremte sie Celines Unterleib ein, auch den Po auf dem sich mehrere rote Streifen zeigten. „Das muss aber nicht sein, so doll tut es nicht weh“. Celines Einwand wurde von Julia mit einem leichten Klaps auf den Po beantwortet. Celine zog hörbar die Luft ein. „Fräulein, doch das muss sein!“ Celine seufzte und murmelte kleinlaut „ja Mama“. Nach der Creme wurde Puder aufgetragen. Julia nahm aus einem Schrank eine extra dicke Windel die Celines Unterleib komplett einschloss. Celine protestierte nicht obwohl sie es nicht mochte wie ein Baby in Windeln zu sein. Sie hob den Po damit Julia eine zweite Windel anlegen konnte, danach bekam sie eine Gummihose in die im Vorderteil eine Plastikplatte eingearbeitet war„So fertig, dann setz dich mal auf.“ Das Haar war fast trocken, Julia bürstete es sorgsam aus. Sie führte Celine ins Schlafzimmer, legte ihr den BH an und zog ihr das Nachthemd über. Sie umarmten sich, dann legte sich Celine ins Bett. Ihr Kopf verschwand in der Nachthaube. Celine räkelte sich unter der Decke, Julia blieb noch einen Moment am Bett stehen. Dann ging sie wieder nach unten.

Bald danach brachte sie auch Samantha ins Bett. Im Halbschlaf umarmte Celine ihre Schwester, Samantha kuschelte sich an sie. Kurz darauf schliefen beide tief und fest. Julia ging leise hinaus und zu Robert der sie bereits im Schlafzimmer erwartete. Er half ihr sich auszukleiden, dann duschte sie schnell. Während sie im Bad war wartete er mit der Peitsche in der Hand. Sie kam nackt zu ihm, kniete und beichtete ihm ihre Verfehlungen. Es waren Kleinigkeiten, nichts wirklich schlimmes denn sie war eine gute und gehorsame Frau. Er beugte sich zu ihr herab, küsste sie und strich ihr über die Wange. Dann stellte er sich hinter sie und schlug zu.  10 leichte Schläge die sie ohne einen Laut  von sich zu geben ertrug. Sie dankte ihm und  küsste die Peitsche. Dann half er ihr auf, nahm sie in den Arm und trocknete ihre Tränen. Nachdem sie ein Nachthemd übergestreift hatte legte er eine Stange zwischen ihre Beine und half ihr ins Bett. Gepolsterte Lederriemen hielten ihre Arme seitlich neben dem Körper, Robert würde sie lösen falls er es wollte. Sie musste warten, hoffen und ihre Sehnsucht nach ihm erdulden. Sie war es so gewöhnt, eine Frau  dient ihrem Mann und nicht der eigenen Lust.  Auch für Julia lag eine Nachthaube parat. Robert wollte sie ihr anlegen, sie schüttelte den Kopf und sagte „bitte, lass uns noch etwas reden.“ Er küsste sie und legte seinen Arm um sie. Sie sah ihn dankbar und voll Liebe an.

Robert steckte seine freie Hand durch einen Schlitz unter ihr Nachthemd und begann sanft ihren Bauch zu streicheln. Sie liebte es so gestreichelt zu werden und lächelte ihn an. „Du, es ist wegen Celine, sie ist so bedrückt. Ist es nun soweit das sie uns bald verlassen wird?“ Robert nickte. „Ja ist es, aber das ist nicht alles was ihr Kummer macht. Sie hat eine Offerte bekommen.“ Er schilderte ihr vor welcher Entscheidung Celine stand und schloss mit den Worten „vielleicht hätte ich sie gar nicht damit belasten sollen.“ Julia überlegte einen Augenblick, dann sagte sie „ es ist lieb von dir das du sie dies entscheiden lassen willst aber du weißt das dir als Vater das letzte Wort gehört. Was denkst du was das richtige für sie ist?“ „Darüber habe ich schon seit einiger Zeit nachgedacht, ich denke der Orden wäre gut für sie“, er machte eine Pause und fügte kaum hörbar, „besonders wenn ich an sie und Samantha denke.“ Julia sah ihn fragend an „Du meinst….“, sie wagte nicht es laut zu sagen denn was sie dachte war des Teufels. Er nickte und verschloss ihre Lippen mit einem Kuss. „Ja und auch wenn sie sich alleine glaubt und aus dem Fenster sieht. Sie schaut zu den Frauen….“, auch er verstummte und seufzte. Seine Hand kreiste weiter auf ihrem Bauch, Julia begann sich zu winden. „Aber….das…..dann..“ ihr fehlten die Worte, sie schloss den Mund und begann zu weinen. „Frau, du hast nichts falsch gemacht, wir wissen das es so etwas gibt“, Robert versuchte sie zu beruhigen. Er zog die Hand aus dem Schlitz und schlug den Volant hoch der einen weiten Eingriff am Unterleib abdeckte. Während er ihre Tränen wegküsste begann er sie zu stimulieren. Bald waren die Tränen versiegt, Julia begann zu stöhnen. Er hielt sie fest im Arm, sie sah ihn flehend an. Ihr Stöhnen erstickte er mit einem Kuss, fordernd drang seine Zunge in ihren Mund. Die Zungen begannen das alte und doch immer wieder neue Spiel der Liebe, umtanzten einander und neckten sich. Julia hoffte auf Erfüllung, auf Vollendung. Sie wollte genommen werden, schrie mit jeder Faser ihres Leibes danach ihn empfangen zu dürfen. Die Hand verschwand, Robert lag nun auf ihr. Sie sah sein Gesicht durch Schleier der Lust, hörte seine Stimme und spürte seinen Körper. Alles verschmolz, sie wurden eins in Liebe. Sein Liebessaft, Leben und Lust gebend, drang in sie, er blieb noch etwas auf ihr, dann sank er ermattet zur Seite und nahm sie wieder in den Arm. Sie bebte, fand noch nicht zurück ins jetzt. Robert hielt sie, liebkoste sie und streichelte sie. Langsam kam sie wieder in sich, lächelte und sah zu ihm auf. Leise flüsterte sie „danke mein Herr“. Er gab ihr einen langen Kuss, „du bist mein“, sie hörte es und nickte. Halb schlafend merkte sie dass ihre Nachthaube angelegt wurde.

Während Robert sie am nächsten Morgen ins Korsett schnürte fragte sie ihn ob Celine über den Tag bei ihr bleiben dürfte. Er überlegte kurz, dann willigte er ein. „Ja, aber dann bleibt ihr beide im Haus.“ Julia erwiderte „eigentlich wollte ich mit ihr bisschen raus gehen, etwas Abwechslung täte ihr vielleicht gut und ich muss wirklich ein paar Sachen besorgen.“ Robert drehte sie zu sich um und sah sie streng an. „Du hast gehört was ich gesagt habe Julia. Da werden wir auch nicht diskutieren. Ihr bleibt beide hier im Haus.“ Sanfter fügte er „und ich werde dafür sorgen das dir nicht langweilig wird“ hinzu. Sie lächelte ihn an und senkte den Blick. „Ja ganz wie du willst“. Sie küssten sich, dann kleidete er sie fertig an.

Die Mädchen wurden von ihr geweckt und angekleidet. Kaum hatte sie Celine den Gürtel angelangt stöhnte sie auf. Julia hielt sie im Arm bis  die Schläge vorbei waren. Sie wischte Celine eine Träne weg und fragte leise „soll ich Papa bitten das er den Gürtel anders einstellt?“ Celine schüttelte den Kopf „nein, ist schon gut so.“ Dann fragte sie ob Julia mit Mister Jenkins gesprochen hatte. Sie erfuhr dass sie  im Haus bleiben würden und nickte. Samantha sah besorgt zu ihrer Schwester. „Findest du nicht dass du es bisschen übertreibst?“ Celine erwiderte „wohin das führt wenn man es bisschen zu locker nimmt sieht man ja an dir, oder?“ Julia rief beide Mädchen zur Ordnung, dann gingen sie in die Küche.

Nach dem Frühstück programmiert Mr. Jenkins  die Gürtel der drei. Bei Celine überprüfte und bestätigte er die Einstellungen. Dann wählte er Samanthas Gürtel an und tippte etwas in sein Handy. „So, ich hab ihn so eingestellt das du nach der Schule direkt hierher zurückkommst. Trödel da nicht rum, verstanden?“ Samantha nickte. „Hin nehm ich dich mit“. Sie freute sich über die gute Neuigkeit und dankte ihrem Vater. Als letztes gab er etwas ein und lächelte Julia an. Sie spürte das die Frontplatte ihres Gürtels sanft zu vibrieren begann. Lächelnd nickte sie ihm zu. Dann führte sie Samantha in den kleinen Ankleideraum. Kurz darauf stand sie geknebelt und mit Maske, Haarbeutel und Schleier im Flur. Ihre Hände waren ebenso wie ihre Füße in Ketten gelegt. Sie knickste vor ihrer Mutter und Celine, dann folgte sie ihrem Vater hinaus.

Er öffnete per Funk die hintere Schiebetür des Viersitzers.  Sie stieg mit Hilfe ihres Vaters ein und nahm in dem bequemen Sitz Platz. Schnell ordnete sie ihre Röcke, dann wurden ihr mehrere Gurte angelegt. Einer spannte sich über ihren Schoß, zwei andere führten über Kreuz über ihre Brust. Die Gurte lagen lose, sobald der Wagen fuhr wurden sie automatisch stramm gezogen. Mr. Jenkins setzte sich auf den Fahrersitz. Der Wagen hatte, wie alle den Männer vorbehaltene Fahrzeuge, ein einem Motorrad ähnliche Lenkeinheit. Rechts wurde die Geschwindigkeit reguliert, links befanden sich die wichtigen Funktionen an einem Schalter. Hier wurden Blinker, Licht und Scheibenwischer geschaltet. Auf einem Bildschirm waren die Kontrollen für die Klimaanlage, die Entertainment System, das Navigationssystem und auch die Kontrollen der Fahrzeugfunktionen dargestellt. Mr. Jenkins drückte auf „check“, das System prüfte die Funktionsfähigkeit des Wagens und meldete „OK!“ Er nickte zufrieden, dann ließ er den Wagen anrollen nach dem auch er sich angeschnallt hatte.

Auf der Hauptstraße fädelte er sich in die Fahrspur links neben der Frauenspur ein. Es gab auf dieser Spur keine Induktionsschleife, die Männer lenkten ihre Fahrzeuge aktiv. Lediglich ein Warnsystem verhinderte das sie zu dicht auffuhren. Der Weg zu Samanthas Schule war bekannt, also verzichtete er auf die Navigation. Samantha genoss es in dem Wagen gefahren zu werden. Sie überholten einige Frauenwagen und kamen vor der Zeit an Samanthas Schule an. Ihr Vater half ihr beim Aussteigen, sie verabschiedete sich mit einem tiefen Knicks. Dann ging sie ins Gebäude.

Julia und Celine begannen mit der Hausarbeit. Das Haus war sauber so dass ihnen die Arbeit schnell von der Hand ging.  Julia beobachtete wie geschickt Celine sich bewegte und wie sorgfältig sie arbeitete. Sie war ein gutes Mädchen und würde ihrem Mann eine gute Frau sein, oder eine gute Ordensfrau. Diesen Gedanken schob sie nach. Bald hatten sie die Zimmer durch und gönnten sich eine Pause. „Celine, ich seh doch das dich etwas bedrückt. Willst du nicht reden?“ Celine sah auf, dann sagte sie „ach Mama, du weißt doch so mit reden….“ Sie verstummte und sah zu Boden. Julia verstand. „Du, dann machen wir das anders. Nach Mittag machen wir uns stumm und dann ist es vielleicht für dich leichter.“ Celines Augen leuchteten, ihre Mutter hatte sie richtig verstanden. Sie arbeiteten weiter, ab und an stöhnte Celine auf, einmal schrie sie laut. Julia spürte die auf und ab schwellenden Vibrationen ihres Gürtels immer intensiver. Sie lächelte, ihr Mann wusste wie er sie immer wieder erfreuen konnte. Nach einem schnell gemachten Mahl legte sie Celine zur Mittagsruhe und zog sich für eine Weile ins Wohnzimmer zurück. Sie beantwortete ein paar Mails, dann sprach sie noch mit Robert.

Samantha kam von der Schule und konnte es kaum erwarten das sie vom Knebel befreit war. Sie platzte sofort heraus „Wenn ich die in die Finger kriege zieh ich die Kette diesmal richtig stramm!“ Julia sah ihre Tochter strafend an. „Was war los?“ „Die blöde Kuh mit der ich schon mal zusammen gerasselt bin hat mich heute wieder genervt. Wir sind über den Flur gegangen, ich hinter ihr. Dann ging sie plötzlich rückwärts. Ich bin dann auf sie rauf, aber nur ein bisschen. Naja, unsere Röcke sind zusammen aber da konnt ich nichts für und dann hab ich sie nach vorne geschubst. Blöder Weise wurde das gefilmt, Papa weiß das wohl schon.“ Julia nickte, dann fragte sie: „Woher weißt du das es dasselbe Mädchen war?“ „Weil das ein Lehrer gesagt hat. Sowas wie „ihr beiden schon wieder““ . Julia nickte erneut und ging mit Samantha in die Küche. „Na komm ich mach dir was zu essen und dann sehen wir mal was Dein Vater dazu sagt.“ Samantha zuckte die Achseln „Was wohl…..du schon wieder, immer Ärger, blabla!“ Julia schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. „Bitte rede nicht so über deinen Vater, Samantha. Du isst jetzt etwas und dann hältst du Mittagsruhe.“ Samantha sah sie genervt an, sagte aber nichts mehr.  Nach dem Essen führte Julia sie nach oben. Dort weckte sie Celine und kleidete Samantha aus. Bald darauf lag Samantha festgeschnallt im Bett.

Bevor sie sich im Wohnzimmer hinsetzten legte Julia Celine Knebel, Haarbeutel, Haube und Schleier an, danach half Celine ihr sich ebenfalls zu verhüllen. Julia drückte auf einen Knopf am Tisch, in der Platte erschien ein Schreibfeld.

„So Celine, ich hoffe jetzt ist es leichter für dich.“

„Ja Mama, so ists besser. Ich mag nicht so reden, weißt du ja.“

„Was ist denn nun los, worüber grübelst du?“

Celine schrieb von dem Nachmittag und auch von ihren Gedanken. Dass sie es seltsam fand wenn nur Frauen zusammen leben und auch das sie über den Satz „wir dienen den Brüdern“ nachdachte. Vor allem auch das sie nicht wusste ob Gott das richtig fand das so gelebt wurde.

Julia las die Zeilen, dann schrieb sie:

„Ob Gott das richtig findet will ich nicht beurteilen aber es hat ja schon immer Orden gegeben. Männer und auch Frauen die so lebten. Gefällt dir denn diese Idee?“

„Ja Mama, sehr sogar. Ich will ja auch das richtige tun“. Celine machte eine Pause, dann schrieb sie: „und so irgendwie ist es auch schön da. Auch das mit der Leine.“

Julia stutzte. „Welche Leine?“

Sie erfuhr dass Ms. Henderson sie an einer Leine geführt hatte. Sie gab Celine ein Zeichen zu warten und stand auf. Schnell eilte sie ins Schlafzimmer und kam mit einem Lederhalsband und einer Leine wieder. Sie legte Celine das Halsband um und befestigte die Leine. Dann schrieb sie:
„Nun Liebes, so ungefähr wie jetzt?“

Celine nickte und schrieb: „Ja, darf ich es bitte umbehalten, Mama?“

Julia willigte ein, sicher hatte Robert nichts dagegen. Er führte sie ja auch gelegentlich an der Leine, aber nur wenn die Mädchen es nicht sahen. „Sie ist mir doch sehr ähnlich“ dachte sie während sie: „Ja darfst du, dein Vater wird es bestimmt erlauben“ schrieb. Celine antwortete: „Danke!“ dann schrieb sie: „ Ich denk schon ich würd das gern mal probieren, wenn das geht. Aber ich tu das was Papa bestimmt.“

Bevor Julia antworten konnte klingelte es, der Bildschirm zeigte eine Nachricht: „Samantha hat Bettarrest, bin bald zuhause. R.“ Sie kannte ihren Mann gut genug um zu wissen das er wütend war. Sie schrieb: „Ja, ich habe verstanden. H D L !“ zurück. Gleich darauf erschien ein großes Herz auf dem Bildschirm. Ein gutes Zeichen, er war offenbar nicht sehr wütend.

„Komm, wir gehen in die Küche, ich will das Essen vorbereiten“. Sie führte Celine an der Leine in die Küche. Dort sah sie sich suchend um, dann fuhr sie einen Frauensitz leicht nach oben. Sie zeigte auf den Boden, Celine kniete nieder. Die Leine wurde so am Sitz befestigt, der Sitz fuhr wieder nach unten. Julia sah Celine an, die kniende  nickte. Während Julia zu kochen begann kniete Celine auf den Fliesen. Es fiel Julia schwer sich  zu konzentrieren, das auf und ab der Vibrationen erregte sie mehr und mehr. Sie freute sich auf ihren Mann, freute sich auf die Erfüllung ihrer Sehnsucht. Während sie emsig das Mahl vorbereitete kniete Celine nahezu reglos. Nur wenn die Schläge einsetzten zuckte  sie leicht, gelegentlich war ein vom Knebel fast ersticktes Stöhnen hörbar. Sie war ruhig, die Antwort nach der sie gesucht hatte war gefunden worden. Nun blieb nur noch die Frage wie sie es ihrem Vater sagen sollte.

Als Mister Jenkins nach Hause kam ging Julia ihm entgegen. Sie kniete vor ihm und senkte den Kopf. Er half ihr auf, dann fragte er sie ob sie ihm etwas mitteilen wollte. Sie nahm ein pad und schrieb: „Celine kniet in der Küche, ich glaube sie möchte mit dir reden.“ Er nickte und sagte: „Nach dem Essen. Samantha bleibt im Bett, bring ihr nachher was nach oben.“ Als er die Küche betrat stutzte er. Dann löste er die Leine und führte Celine ins Wohnzimmer. Sie kniete sich vor ihn, dann gab er ihr einen auf dem Tisch liegenden pad.

„Celine, hast du dich entschieden?“ Sie nickte, dann schrieb sie „ja Vater, bitte ich möchte dem Orden beitreten wenn ich darf.“ Er legte seine Hand unter ihr Kinn, „ich habe dir die Entscheidung überlassen, Tochter. Wann willst du dort einziehen?“ „So schnell es geht, bitte.“ Robert versprach ihr mit Mr. Franklin zu reden. Sie dankte ihm, dann schrieb sie: „Möchtest du das ich den Schleier abnehme, Papa?“ Er überlegte einen Moment, dann antwortete er: „Nein bleib so. Für heute ist es gut so. Über morgen werden wir dann morgen entscheiden. Celine dankte ihrem Vater, dann fragte sie: „Darf ich weiterhin mit Samantha in einem Bett schlafen?“ Nach kurzem Zögern erlaubte er es, die Schwestern würden noch früh genug getrennt werden. Celine zuckte zusammen, der Gürtel war wieder aktiv geworden. Sie wurde von ihrem Vater an den Tisch geführt, dort leinte er sie an einem Tischbein an.

Während Julia das Essen vorbereitete spürte sie mehr und  mehr die Vibrationen des Gürtels. So sehr sie es auch versuchte, sie konnte nicht verhindern das lustvolle Gedanken sie ablenkten, auch nicht das sie sich leicht vor und zurück bewegte. Ihr Mann sah es und lächelte. Er bat sie nur für ihn zu decken und ging zu Samantha. Sie war eingeschlafen, er wollte sie nicht wecken und ging leise hinaus. Julia hatte für ihn gedeckt, für sich und Celine hatte sie eine Flasche mit einer Nährflüssigkeit bereitgestellt. Sie trug das Essen für ihren Mann auf, dann knickste sie und wartete stehend neben ihm. Er kostete und lobte sie. Sie war eine sehr gute Köchin und eine perfekte Hausfrau, das ideale Weib für ihn. Er erlaubte ihr und Celine die Flaschen zu leeren. Beide Frauen entfernten die Pfropfen aus ihren Knebeln und setzten die Flaschen an. Ohne Hast ließen sie die Flüssigkeit in ihre Münder laufen. Sie achteten sorgfältig darauf dass ihre Münder nicht zu sehen waren, die weiten Gesichtsschleier lagen auf den Flaschen auf. Sie hielten die Flaschen mit beiden Händen, langsam leerten sich die Behältnisse. Celine stellte ihre Flasche auf ein Tablett und nahm den Pfropfen wieder auf. Julia tat es ebenso, dann räumte sie den Tisch ab. Danach ging sie zu Samantha. Samantha schlief, Julia weckte sie nicht sondern ging leise hinaus. Kurz darauf legte sie auch Celine ins Bett. Die Schwestern kuschelten sich eng aneinander. Julia blieb einige Minuten bei ihnen und sah sie an. Sie wusste dass es nicht mehr lange dauern würde bis dies Vergangenheit war. Der Gedanke daran machte sie traurig aber Leben ging nun mal weiter. Die Vibration ihres Gürtels holte sie aus den trüben Gedanken. Sie hoffte inständig darauf dass ihr Sehnen bald gestillt werden würde.


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